Susanne Pumper pulverisiert ihren eigenen 10.000 Meter Rekord

Vorlesen mit webReader
Share Button

Susanne Pumper pulverisiert ihren eigenen 10.000 Meter Rekord

Heute gingen auf der Sportanlage Salzachsee in Salzburg die Staatsmeisterschaften über die 10.000 Meter und die 4 x 400 Meter Staffeln, sowie die Österreichischen Meisterschaften 3 x 800 Meter und 3 x 1000 Meter Staffeln über die Bühne. Bei kühlen und regnerischen äußeren Bedingungen gab es vor allem bei den Staffeln die wie erwartet spannenden Rennen und im 10.000m-Lauf der Frauen einen nicht erwarteten Rekord durch Susanne Pumper.

10.000m Frauen:
Die Hallen-EM-Dritte Susanne Pumper (LCC) zog von Beginn an einsam ihre Runden. Der 1. Kilometer war in 3:08min absolviert, danach pendelten sich ihre Kilometerzeiten auf konstante 3:15min ein. Womit rasch klar war, dass ihr eigener Rekord aus dem Jahr 2002, der bei 32:49,92 stand, ernsthaft in Gefahr ist. In 32:12,33min pulverisierte sie die bisherige Bestleistung um über 37 Sekunden und stellte damit nach den 3.000m und der Meile in der Halle ihren bereits dritten Rekord in diesem Jahr auf.
„Ich habe schon gewusst, dass ich gut drauf bin, aber geplant war der Rekordlauf nicht. Ich wollte heute so schnell laufen wie ich mich am Beginn des Rennens fühle, Marschtabelle hatte ich keine. Aber die neue Bahn ist bei diesen nassen Bedingungen optimal, weil sie das Wasser nach unten durchlässt und keine Lacken auf der Bahn stehen“, so die Wienerin nach ihrem Rekordlauf, den sie nicht in Spikes sondern in Marathonschuhen absolviert hatte. „Der Rekord ist natürlich toll, es zeigt mir, dass ich mich auf den Halbmarathon in zwei Wochen sehr gut vorbereitet habe. Meine Entscheidung, mich in Zukunft auf Halbmarathon bzw. 2006 auf den Marathon zu konzentrieren bleibt auch nach diesem tollen Lauf aufrecht“.
Die Ränge 2 und 3 belegten mit Respektabstand Martina Winter (USLA) bzw.
Nada Pauer (LCC).

10.000m Männer:
Auch bei den Männern setzte sich der Favorit durch. Rund 2/3 der Distanz blieb die Spitzengruppe zusammen, dann setzte sich Günther Weidlinger (IGLA long life) von seinen Konkurrenten Martin Steinbauer, der Rang 2 holte und Florian Dürr (SVSG Lunz am See), der Dritter wurde ab und siegte in 29:22,97min.
„Es war ein lockerer Trainingslauf für mich, ich konnte auf meinen Schritt achten. Ich habe mein Tempo lange gehalten und habe erst am letzten Kilometer beschleunigt“, so Günther Weidlinger, der damit seine Dominanz auf der Langstrecke wieder eindeutig unter Beweis stellte.

Österreichischer Leichtathletikverband …

Share Button