umgekehrte Periodisierung im Laufsport

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Läufer, die neue persönliche Rekorde erreichen wollen, möchten im Winter eine gute aerobe Grundlage aufbauen. Sie trainieren viele Kilometer mit geringer Intensität um anschliessend die Intensität zu steigern, um mehr Schnelligkeit für die anstehenden Wettkämpfe zu erreichen.

Bei www.sport-und-training.de habe ich von der „umgekehrten Priodisierung“ gelesen.

Bei der umgekehrten Periodisierung versucht man, die Wettkampfgeschwindigkeit möglichst früh zu erreichen und in kürzeren Intervallen zu laufen. Im späteren Verlauf der Saison wird die Dauer der wettkampfspezifischen Intervalle erhöht.

Voriges Jahr habe ich einen Versuch mit sehr intensivem Lauftraining probiert. Ich trainierte meistens nur um die 30 min, dafür meistens Intervalle im Bereich 5.000 und Halbmarathonwettkampftempo. Ich habe immer gehört, dass zuviel intensives Training die Grundlagenausdauer runiniert. Aber das Gegenteil ist der Fall. Innerhalb von nur 3 Montaten konnte ich mein Tempo beim langsamen Dauerlauf um sage und schreibe 50 sek/km steigern. Das Tempo beim Tempodauerlauf konnte ich um 20 sek/km steigern. Sehr erstaunlich, dass durch extrem intensives Ausdauertraining die aerobe Grundlage so sehr gesteigert werden kann, obwohl man das Gegenteil erwartet.

Meiner Meinung ist es die maximale aerobe Leistungsfähigkeit VO2max am wichtigsten. Intervalle zwischen 3-8 Minuten.

Anaearobe Leistungsfähigkeit 30 sek bis 3 min

Im Laufe der Saison nehme ich die Laktatschwellenläufe hinzu 8 – 20 min.

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3 Gedanken zu “umgekehrte Periodisierung im Laufsport”