Lauftraining in der kalten Jahreszeit

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Laufen (Training) in der kalten Jahreszeit

Kälte, Regen, Nebel, Schnee – kein Grund zum Rausgehen und Laufen?

Das Wintertraining ist genau so wichtig wie das Laufen im Frühjahr und Sommer. Nur so erhält man sich in der kalten Jahreszeit die Kondition, die man sich in der Zeit davor antrainiert hat.

Laufen bei Kälte

Bei Minustemperaturen besteht grundsätzlich die Gefahr von Gewebeschäden durch Kälte. Je niedriger die Umgebungstemperatur, umso größer ist die ungewollte Abstrahlung lebenswichtiger Körperwärme. Neben dieser körperlichen Gefährdung durch Temperaturen in Gefrierpunktsnähe und darunter, ist der Läufer/die Läuferin der generell erhöhten Überlastungs- und Verletzungsgefahr durch den gefrorenen Boden ausgesetzt.
Im Winter sollte man den Wind nicht unterschätzen. Er sorgt je nach Stärke bei sonst schon kühlen Temperaturen für subjektiv weitaus größere Kälte (Windchill-Faktor).
Wintertraining im Freien setzt überlegtes Handeln voraus, um unbeschadet von Erfrierungen und Verletzungen und durch die kalte Jahreszeit zu laufen.

Laufen im Schnee:

Schnee bietet eine hervorragende Möglichkeit, um ein intensives und trotzdem Gelenkschonendes Training zu absolvieren.

Eine 1 Zentimeter dünne Schneedecke ist optimal für das Laufen bei mittlerer Geschwindigkeit.

Bei einer Schneetiefe von mehr als 5 cm ist kein zügiges Laufen möglich. Trotzdem kann man ein intensives Training absolvieren. Bei Laufen auf tieferem Schnee muss man die Beine viel höher heben und kräftiger ziehen als auf trockenem Boden. Trotz sehr geringer Geschwindigkeit kann man einen sehr hohen Puls (85 bis 95 Prozent der maximalen Herzfrequenz) erreichen.

Atmung bei Minustemperaturen:

Trainieren Sie unter minus 8 Grad möglichst in einem Leistungsbereich, der noch Nasenatmung zulässt, oder schützen Sie Ihren Mund mit einem Schaal vor allzu kalter Luft.

Bevor die Lungenbläschen (Alveolen) geschädigt werden, die ja die Endstrecke der Atmungswege darstellen, handeln Sie sich vorher vermutlich bereits schwere Erfrierungen oder Frostschäden an den mehr exponierten Körperteilen ein.

Fun for Running
SCMM – Redaktion
1230 Wien
http://www.sportscoach.at

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