Konditionsaufbau und Ausdauertraining beim laufen

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Konditionsaufbau und Ausdauertraining
Trainingsaufbau
Grundlage jedes Trainingsfortschrittes ist die biologische Anpassung des Gesamtorganismus an einen Trainingsreiz. Einen solchen Reiz stellt auch die Ausdauerbelastung im Sport dar. Selbst tägliches zehnminütiges Laufen, Radfahren, Schwimmen, Rudern oder Skilanglauf mittlerer Intensität setzt bereits beim Untrainierten Anpassungsmechanismen in Gang, die die sportliche Ausdauerleistung verbessern. Bereits zweimal in der Woche eine halbe Stunde zu trainieren, verbessert die so genannte Grundlagenausdauer ebenfalls – ein dreimaliges dreiviertelstündiges Training hat bereits einen sehr deutlichen Effekt

Dabei führt stetiges Training beim Anfänger recht schnell zu höherer sportlicher Leistung. Ab einem bestimmten Punkt lässt sich diese Leistung dann jedoch nur nicht mehr durch Regelmäßigkeit und Umfang, sondern nur noch über höhere Belastungen steigern. Allgemein gilt: Je höher das sportliche Leistungsniveau bereits ist, umso geringer ist der Trainingszuwachs bei den verschiedenen Trainingsformen. Ein optimales Training besteht darin, neue Trainingsreize in die Phase der Superkompensation zu setzen. Z. B. summieren sich bei Umfangsbetonten Dauerläufen mehrmals in der Woche die Einzeleffekte der Superkompensation, und das Leistungsniveau steigt an.

Konditionsaufbau und Ausdauertraining:
Trainingsaufbau bei extensivem Ausdauertraining Die geeignetste Trainingsform für Kinder, Anfänger und Breitensportler ist das so genannte extensive Ausdauertraining. Es ist darauf ausgerichtet, vorwiegend den Umfang der Belastung, weniger deren Intensität zu erhöhen. Beim extensiven Ausdauertraining sollte nur die Hälfte bis 70 Prozent der maximalen Belastungsintensität erreicht werden. Abhängig vom Trainingsziel und der Sportart sollte die Dauer bei 40 bis 60 Minuten liegen. Die Energie holt sich der Körper bei dieser Art von Belastung aus den Zucker und Fettvorräten, dabei noch etwas mehr aus den Zuckervorräten. Beim extensiven Ausdauertraining soll die Belastungsintensität jedoch so niedrig gehalten werden, dass der Körper nicht auf die so genannte anaerobe(=ohne Sauerstoff) Form der Energieherstellung mit Milchsäurebildung zurückgreifen muss. So sollte beim Trainingsanfänger ein Milchsäure- (Laktat-)wert von 3mmol/l im Blut nicht überschritten werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sowohl Grundlagenausdauer wie auch die vorbeugenden gesundheitsfördernden Effekte der sportlichen Betätigung am besten zum Tragen kommen.

Fun for Running SCMM – Redaktion 1230 Wien

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