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Wadenkraempfe
31. Dezember 2008 gesundheit
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Wadenkrämpfe

   

Wadenkrämpfe kommen meist plötzlich und führen oft zu heftigen Schmerzen. Etwa 40 Prozent der Läufer leiden unter diesem Symptom. Viele Menschen haben schon einmal Wadenkrämpfe erlebt, wenn sie sich sportlich verausgabten oder im kalten Wasser schwammen. Besonders lästig sind nächtliche Wadenkrämpfe, die so stark sein können, dass sie den gesamten Schlafrhythmus durcheinander bringen.

Wenn Wadenkrämpfe regelmäßig auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Als Therapie werden in der Regel Magnesiumpräparate verschrieben. Ist jedoch eine tiefer liegende Erkrankung die Ursache der Krämpfe, wird diese Grundkrankheit behandelt. Eine ausgewogene Lebensführung mit einer magnesiumreichen Ernährung kann Wadenkrämpfen vorbeugen.

Ursachen
Ursachen für Wadenkrämpfe können unterschiedlicher Natur sein. So kommen beispielsweise Gefäß-, Nerven- oder Stoffwechselerkrankungen in Frage. Wadenkrämpfe treten aber auch auf, wenn der innere Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Mit der Flüssigkeit gehen dem Körper auch Kalzium und Magnesium verloren. Fehlen diese Elektrolyte, ist das Muskelgewebe leichter erregbar und es entsteht eine erhöhte Krampfbereitschaft.

Magnesiummangelsyndrom
Ein Magnesiummangelsyndrom kann den ganzen Körper betreffen und zahlreiche Symptome erzeugen. Ein derartiger Mangel wird selten diagnostiziert, da ein er nur in einem Muskel oder einem Organsystem vorliegen kann, auch wenn der gemessene Magnesium-Gehalt im Blut normal ist. Die häufigsten Ursachen für ein Magnesiummangelsyndrom sind:

starkes Schwitzen z.B. in den Sommermonaten
vermehrter Bedarf an Magnesium, besonders in der Schwangerschaft, bei starker körperlicher Belastung (u.a. Leistungssport), aber auch bei allgemeinem Dauerstress einseitige Ernährung, langes Hungern, aber auch Diäten.

Erste Hilfe bei Wadenkrämpfen
Bei Muskelkrämpfen aller Art hilft es, den Muskel zu dehnen. Wer von einem Wadenkrampf geplagt wird, versucht am besten, die Zehen zu umfassen und sie in Richtung des Schienbeins zu ziehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, umherzulaufen und dabei fest auf den Boden aufzutreten. Einigen Menschen hilft es auch, sich die Wadenmuskulatur zu massieren; andere schwören dagegen auf die entspannende Wirkung einer warmen Dusche. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass ein plötzlicher heftiger Schmerz in der Wade auch andere Ursachen als einen Krampf haben kann, so z.B. kann auch eine Thrombose oder ein Muskelfaserriss dafür verantwortlich sein. Sollte der Schmerz nicht relativ schnell wieder verschwinden, ist zur weiteren Abklärung unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Sportscoach Tipp: Normalerweise werden dazu zwischen 200 mg und 400 mg Magnesium eingenommen. Bei einer derartigen Dosierung des Magnesiums sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu befürchten. Eine langfristige Einnahme sollte jedoch mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

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SCMM – F4R Redaktion
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Mario Mostböck
Dipl. Fitness Coach Schwerpunkt Ausdauer
Masseur & Sportnahrungsberater

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