Laufen bei arktischen Temperaturen

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Sonntag, 19.12.2009. Die Kältewelle scheint Ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Um 10:00 Uhr hat es trotz Sonnenschein minus 10 Grad.
Aus dem Tempotraining wird eben ein gemütlicher Dauerlauf auf schneebecktem Untergrund.
Ist laufen eigentlich bei diesen Temperaturen noch gesund werden die Nörgler und Pessimisten unter euch wahrscheinlich fragen?
Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.
Unter diesem Motto suche ich mir meine Sachen zusammen und vertraue auf das Zwiebelsystem. Viele Schichten von Kleidungsstücken sollen das Ausfrieren verhindern.
Gesicht einschmieren mit einer Fettcreme ohne Wasserzusatz – friert sonst am Gesicht an
Empfehlung Vaseline

Transtex Unterhose
lange Unterhose mit Windschutz
Transtex Unterleibchen
Transtex Pullover
Laufsocken
Laufhose
Goretex Jacke
Handschuhe
Gesichtsmaske
Haube

Raus in die Kälte, ist ja gar nicht so schlimm wie befürchtet. Die Sonne scheint, das Laufen fällt mir leicht. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Nach ca. 10 min erreiche ich die Traisen. Ich ziehe meine Spuren im ca. 10 cm tiefen Schnee.
Ich kozentriere mich auf kleine Schritte, Körperschwerpunkt in der Mitte. Ich bin zufrieden, dass ich trotz Großzehenarthrose mit den „wackeligen“ Bedingungen gut zurecht komme.
Ich Schneekristalle funkeln in der Sonne, eine Sonnenbrille wäre nicht schlecht – denke ich mir.
Nach 23 min drehe ich um.
Ein paar Steigerungen muss ich schon probieren. 12 x 30 – 30 . 30 sek. schnell – 30 sek sehr langsam.
Wieder auf der Staße angekommen, merke ich, dass die Füße doch schwerer sind als sonst, ich mehr Kraft einsetzten mußte.

Nach 9 km erreiche ich mein Haus, Pace 5:45.
Jetzt hab ich mir ein warmes Bad mit dem Tetesept Muskel und Gelenke verdient.

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2 Gedanken zu “Laufen bei arktischen Temperaturen”