| Laufstil verbessern |
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Der beste Weg, den individuell optimalen Laufstil herauszuarbeiten, führt über die Korrektur ausgesprochen falscher Laufstile. Ein Laufstil, der nicht ökonomisch ist und Kraft kostet, ruft eventuell sogar mit der Zeit Beschwerden hervor, und das wollen wir damit verhindern. In erster Linie dafür verantwortlich ist die Beinbewegung in Verbindung mit der Haltung des Oberkörpers. Erst in zweiter Linie sind die Arme für einen "eckigen" Laufstil verantwortlich. Sie balancieren meist lediglich falsche Beinbewegungen aus. Beine, Hüfte, Oberkörper, Kopf und Arme bilden beim Laufen ein zusammenhängendes Ganzes und lassen sich nicht völlig unabhängig voneinander betrachten. Beginnen wir mit der Fehleranalyse dort, wo wir beim Laufen mit dem Boden in Berührung treten: bei den Füßen und den Beinen. Mit ihnen regulieren wir das Tempo und die Dynamik des Laufes. Zu langer oder zu kurzer Schritt Viele Läufer würden viel gewinnen, wenn sie den Schritt verkürzten. Oft ist er zu lang. Der Grund dafür ist fehlendes Koordinationsgefühl. Ist der Schritt zu lang, wird Kraft vergeudet, denn der Schwung wird bei jedem Schritt gebremst. Vor allem bei Läufern, die über die Ferse abrollen, besteht diese Gefahr, weniger bei solchen, die mit dem Mittelfuß landen und den Fuß näher unterhalb des Körperschwerpunkts aufsetzen. Ist der Laufschritt zu kurz, wird quasi Raum verschenkt, weil man uneffektiv läuft. Allerdings sind Auswirkungen wie Tempoverlust durch Kraftvergeudung, wie sie beim zu langen Schritt auftreten, bei zu kurzem Schritt weit weniger signifikant. Im Gegenteil: Wer als Hobbyläufer zu kurze Schritte macht, hat im Grunde keine Probleme zu erwarten, es sei denn, er hat ästhetische Ansprüche oder wundert sich, dass er sich nicht schneller fortbewegt. Grundsätzlich ist die Schrittlänge immer im Verhältnis zur Körpergröße zu sehen. Es ist logisch, dass kleinere Menschen kürzere Laufschritte machen als groß gewachsene. Die Schrittlänge vergrößert sich übrigens automatisch mit der Verbesserung des allgemeinen Trainingszustands. Dies sollten Sie vermeiden: + Der Oberkörper ist im Hohlkreuz oder zu weit nach vorne gebeugt. + Der Läufer "sitzt" im Schritt, sackt in sich zusammen. Der Grund: Die Hüfte wird nicht bei jedem Schritt nach vorne gebracht. Dadurch geht jede Dynamik verloren, Rückenbeschwerden können die Folge sein, vor allem nach längeren Läufen. + Bergab mit langem Schritt laufen. Der Staucheffekt vergrößert sich proportional zur Gefällneigung (ein Mehrfaches des Körpergewichts wird abgefangen). Laufen Sie bergab mit kurzen Schritten. http://www.runnersworld.de |
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| Datum: |
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02.08.2008 |
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runnersworld |
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