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| Die richtige Ernährung 24 Stunden vor einem Marathon |
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Am Tag vor dem Wettkampf stehen alle Mahlzeiten unter dem Motto "Kohlenhydrate speichern" soviel wie möglich. Achten Sie bitte darauf, dass das Super-Loading nicht in Magenbeschwerden endet.
Es ist empfehlenswert die größte Mahlzeit mittags am Tag vor dem Lauf einzunehmen. So hat der Körper nochmals genügend Zeit richtig zu verdauen. Auf der Nudelparty genießen Sie die Vorstartspannung und den Austausch mit Anderen bei einer normalen Portion Pasta. Falls es eine Auswahl gibt, sollten Sie einer Sauce auf Tomatenbasis den Vorzug gegenüber einer Sahnesauce geben. Für Zwischendurch haben Sie sich mit ihren Lieblingssnacks (Bananenbrot) eingedeckt. Kurz vor dem Schlafen folgt nochmals ein kleiner Kohlenhydratschub z.b. eine Banane oder Haferflocken. Zum Frühstück essen Sie etwas was Sie gut vertragen. Die Portion sollte nicht zu groß sein, aber dem Hunger vorbeugen. Falls Sie nervös sind und keinen Hunger haben, dann lieber jede Stunde eine kleine Portion nachlegen. Auf keinen Fall das Frühstück ausfallen lassen. Bei längerer Anreise und möglicher Wartezeit nehmen Sie sich ein Carepaket für den kleinen Hunger zwischendurch mit. Die Ernährung der letzten Stunden vor dem Wettkampf sollten Sie im Training unbedingt getestet haben. Sie wissen dann genau welche Nahrungsmittel in welcher Menge am besten für Sie sind. Achtung! Ein Mangel an Flüssigkeit (Dehydration) ist ein wesentlicher Faktor für Leistungseinbrüche. Denken Sie daran ausreichend zu trinken. Sorgen Sie dafür, immer eine Flasche Wasser griffbereit zu haben. Trinken Sie 1 - 2 Tage vor dem Wettkampf 1-2 Liter zusätzlich. Sie sollten häufig Wasser lassen müssen, die Farbe des Urin sollte hell sein. Empfehlung für den Marathon Im Allgemeinen müssen sich die Sportler an dem Angebot der Veranstalter orientieren. Daher sollte sich jeder im Vorfeld informieren welche Getränke, zu welchem Zeitpunkt angeboten werden. Im Regelfall gibt es bei einem Marathon ca. alle 5 Kilometer eine Verpflegungsstation. Absolute Priorität hat der regelmäßige Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts. Nutzen Sie die Möglichkeit ihrem Körper eine kleine Portion (halbe Banane, kleines Stück Energieriegel) Kohlenhydrate nachzuliefern. Wenn Sie feste Nahrung aufnehmen, sollten Sie immer Wasser dazu trinken. Die Grundlage um sich bei Kilometer 35 noch gut zu fühlen legen Sie zum einen in den Tagen vor dem Lauf sowie auf den ersten 25 Kilometern. Wer hier die Verpflegungsstände ignoriert muss unter Umständen mit einem Einbruch 5 Kilometer vor dem Ziel rechnen. Das Verhalten an den Ständen sollte kontrolliert und bewusst gesteuert sein. Das Motto "viel hilft viel" ist hier nicht ratsam. Verhalten an den Verpflegungsständen: · 1 Banane mit 1-2 Becher Wasser · 1 Becher Cola mit 1-2 Becher Wasser · Energiegels - entsprechend Packungsangabe mit Wasser ergänzen · Energieriegel - bitte Packungsangaben beachten Bei der Aufnahme von fester Nahrung (Banane, Energieriegel, Energiegel) während Belastungen muss grundsätzlich Wasser getrunken werden. Ohne zusätzliches Wasser stellen diese Lebensmittel für den Dünndarm eine hohe Konzentration dar, die mit körpereigenem Wasser ausgeglichen werden muss. Dies kann zur kurzfristigen Dehydration führen, die unter Umständen einen Leistungseinbruch zur Folge hat. Alle Maßnahmen die sich auf Getränke oder Nahrungszufuhr während Belastungen beziehen sollten im Training getestet und erprobt werden, bevor diese im Wettkampf umgesetzt werden. Üben Sie das Essen und Trinken während dem Laufen. Vielleicht stellen Sie dabei fest, dass die Flüssigkeitsaufnahme im Gehen oder Stehen wesentlich angenehmer ist. Testen Sie im Trainingsalltag ihre individuelle Umsetzung und optimieren sie so die Abläufe für den Wettkampf.
http://www.forum-sporternaehrung.de/
http://www.feel-fit.com/index.php4?thema=ernaehrungstipps&unterthema=040330
http://www.greif.de/start/content.php?page=vorwkernaehrung |
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| Datum: |
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18.07.2008 |
| Author: |
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Hans Braun |
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Sauer macht ausdauernd
Es gibt Geheimnisse, die habe ich noch nicht einmal meinen besten Freunden verraten. Da aber nun die wichtigsten Marathonläufe anstehen und es meine größte Freude ist, wenn alle schnell laufen, plaudere ich aus dem Durchstehkästchen. Dazu ein klein wenig Chemie: Das Essig sauer ist weiß jeder. Sauer ist er wegen der Essigsäure. Die wird im Körper in Acetyl-Coenzym-A umgewandelt, dieses wird dann zu Citrat abgebaut. Citrat unterstützt den Glykogenaufbau nach erschöpfender Belastung. Japanische Wissenschaftler stellten in einer Studie an Ratten fest, dass diese nach einer...
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