on 27. November 2008 by guest1 in marathon, Kommentare deaktiviert

über 10.000 Aktive beim Linz Marathon, Kenianer Kipyego Ernest siegt mit Streckenrekord in 2:13:10, Ergebnisse!

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über 10.000 Aktive beim , Kenianer Kipyego Ernest siegt mit Streckenrekord in 2:13:10, Ergebnisse!

 

 

 

Streckenrekord krönte den größten Linz-

LINZ. Mehr als 10.000 gemeldete Teilnehmer in sämtlichen Bewerben, tausende applaudierende, anfeuernde Zuschauer und ein Streckenrekord – der 4. “OMV Linz-Marathon” war ein einziger Superlativ.

8.30 Uhr im Donaupark. Ein nicht enden wollender Strom an Läufern bewegt sich Richtung Donaubrücke und mündet in den Startbereich, wo Vorfreude ebenso spürbar ist wie die Nervosität vor dem großen Ereignis. Erstmals harren alle gemeinsam des Starts, ein besonderes Erlebnis, das in diesem Jahr in Linz zum ersten Mal geboten wird.

9.15 Uhr, der Startschuss. Langsam setzt sich das riesige Feld in Bewegung, nur vorne an der Spitze wird gleich ordentlich am Tempo gearbeitet. Der Kenianer Valentine Orare setzt sich an die Spitze, seine Landsleute Benjamin Itok und Ernest Kipyego, die sich den Streckenrekord zum Ziel gesetzt haben, folgen. Allerdings nicht recht lange. Die ersten drei Kilometer erledigt Orare in 8:54 Minuten, nach zehn Kilometern nimmt er zum ersten Mal Flüssigkeit zu sich. Er ist gerade einmal 30:20 Minuten unterwegs – und somit viel zu schnell.

Itok, Kipyego und der ukrainische Tempomacher Andrej Naumov haben rund 40 Sekunden Rückstand und halten sich an jene Vorgaben, die sie sich selbst zurechtgelegt haben. Orare kümmert das wenig, er setzt sein Solo fort. “Fast wie bei der Tour de France”, sagt Rennleiter Andreas Diesenreiter, als das Führungsauto auf den Donaudamm biegt, wo die wartenden Staffelläufer und Zuschauer einen schmalen Korridor bilden und den Führenden anfeuern.

Kilometer 18, Harbach: Der Kenianer Barnabas Kenduiywo, Streckenrekordhalter beim Wolfgangsee-, hat zu Orare aufgeschlossen. Die beiden wechseln sich an der Spitze ab, sprechen miteinander, wollen die Tempomacher gar ihr Glück in der Flucht suchen, um den Sieg unter sich auszumachen? Der Abstand zur Spitzengruppe ist immer noch beachtlich, auch kurz vor der Nibelungenbrücke, wo bereits das Schlussfahrzeug des Halbmarathons überholt wird.

“Des gibt’s net”

“Des gibt’s net”, sagt ein , als die Afrikaner, die fast die doppelte Distanz in den Beinen haben, an ihm vorbei ziehen. Hinaus nach Kleinmünchen, die große Runde im Wasserwald, über die Wiener Straße zurück in die Innenstadt. Die Spitzengruppe holt auf, Orare wird langsamer, Kenduiywo hat aufgegeben.

Beim Barbara-Friedhof ist es soweit. Kilometer 37, Orare wird eingeholt, er hat keine Chance mehr, das Tempo zu halten, bleibt stehen. Favorit Kipyego läuft nun ein einsames Rennen, der Rennleiter ruft ihm zu, nicht langsamer zu werden. Es wird ganz eng mit dem Streckenrekord. 2:13:20 Stunden war der Kenianer John Kiprono 2002 gelaufen. Die Landstraße, der Hauptplatz, der Donaupark, die letzten, engen Kurven ins Ziel. Geschafft! Kipyego ist als Sieger zehn Sekunden schneller als sein Landsmann vor drei Jahren.

Ergebnisse hier …

alles zum Linzmarathon von den OÖ Nachrichten hier …

Offizielle Seite vom Linz Marathon …

ORF Bericht zum Linz Marathon …

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