on 4. Januar 2009 by laufsport in marathon, Comments (0)

Samuel Wanjiru siegt mit Streckenrekord beim Fukuoka Marathon

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Samuel Wanjiru siegt mit Streckenrekord beim Fukuoka

Starkes Marathon-Debüt von Samuel Wanjiru

Der Kenianer Samuel Wanjiru, Weltrekordhalter im (58:33 min), hat am Sonntag (2. Dezember) mit einem hervorragenden Marathon-Debüt überzeugt. Im japanischen Fukuoka stellte der erst 21-Jährige als Sieger in 2:06:39 Stunden einen neuen Streckenrekord auf.

Nachdem der Halbmarathon in 1:03:30 Stunden absolviert worden war, musste der Japaner Toshinari Takaoka überraschend abreißen lassen. Der japanische Rekordhalter über 3.000 und 10.000 Meter sowie im Marathon wurde in 2:13:40 Stunden nur Zehnter. Immer mehr der zehn führenden verloren nach und nach den Anschluss.

Nur der Äthiopier Deriba Merga konnte bis jenseits der 40-Kilometer-Marke mit dem späteren Sieger mitlaufen und blieb als Zweiter in 2:06:50 Stunden ebenfalls unter dem alten Streckenrekord, den der Japaner Atsushi Fujita im Jahr 2000 in 2:06:51 Stunden aufgestellt hatte. Zudem verbesserte der 27-jährige Äthiopier seine bisherige Bestmarke (2:13:33 h), die er im April diesen Jahres in Paris gelaufen war, um über sechseinhalb Minuten.

Nervöser Sieger

„Ich war sehr nervös bis Kilometer 30“, gab Samuel Wanjiru nach dem Rennen zu. Das langsamere Tempo, das man für einen Marathon müsse, sei er noch nicht gewohnt. Im Vorfeld des Laufes habe er Angst gehabt, nicht geduldig genug sein zu können. Für den Frühling plant er nun eine Verbesserung seiner Marathonbestzeit – möglicherweise in London (Großbritannien) – auf 2:05 Stunden. So schnell werde man wohl müssen, um sich für das kenianische Olympia-Team zu qualifizieren.

Die Aufnahme in das japanische Marathon-Team für die Olympischen Spiele in Peking (China) sollte Atsushi Sato mit seinem dritten Platz in Fukuoka gelungen sein. In 2:07:13 Stunden stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf. „Obwohl ich das Rennen nicht gewinnen konnte, konnte ich mit Samuel Wanjiru lange mithalten und eine neue Bestleistung aufstellen. Also war es ein gutes Rennen“, sagte er und gab rückblickend auf seine Laufbahn zu, zwischenzeitlich schon kurz davor gewesen zu sein, seine Marathon-Karriere zu beenden.

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