on 27. Dezember 2008 by guest1 in marathon, Kommentare deaktiviert

Paula Radcliffe gewinnt zum 3. Mal en suite, Kenianer Martin Lel bei den Männern beim 25. London Marathon am 17.04.2005

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gewinnt zum 3. Mal en suite, Kenianer Martin Lel bei den Männern beim 25. am 17.04.2005  

Die Engländerin hat am Sonntag zum dritten Mal nach 2002 und 2003 den London- gewonnen.

Die 31-Jährige setzte sich bei der 25. Auflage des 42,195-km-Klassikers in 2:17:42 Stunden durch und blieb damit gut zwei Minuten über ihrem Weltrekord, den sie vor zwei Jahren an gleicher Stelle fixiert hatte.

Radcliffe hatte im November bereits den New-York- gewonnen, nachdem sie als Favoritin bei den Olympischen Spielen in Athen aufgegeben hatte.

Mit gehörigem Respektabstand belegten die Rumänin Constantina Tomescu-Dita (2:22:50) und die Kenianerin Susan Chepkemei (2:24:00) die Plätze zwei und drei.

Lel gewinnt bei den Herren

Bei den Herren gab es durch Martin Lel einen kenianischen Sieg. Der 26-Jährige setzte sich in 2:07:26 Stunden vor dem Marokkaner Jaouad Gharib (2:07:49) und dem Südafrikaner Hendrick Ramaala (2:08:32) durch.

Die großen Favoriten kamen nicht auf das Podest: Der italische Olympiasieger Stefano Baldini (2:09:25) wurde nur Fünfter, der kenianische Weltrekordler Paul Tergat (2:11:38) musste sich mit Rang acht begnügen.

Zwei Jahresweltbestzeiten

Beide Sieger stellten Jahresweltbestleistungen auf: Radcliffe unterbot die 2:22:56 der Lettin Jelena Prokopkuca vom Jänner in Osaka, Lel blieb unter den 2:07:41 des Japaners Toshinari Takaoka vom Februar in Tokio.

Die Zeit von Radcliffe ist die drittschnellste Zeit in der Geschichte das Frauen-Marathons nach den ebenfalls von ihr gelaufenen 2:15:25 in London 2003 und 2:17:18 in Chicago 2002 – beide allerdings im Gegensatz zu heuer mit männlichen Tempomachern erzielt.

Schrecksekunde für Zuschauer

Die Britin schockte nach 35 km die Zuschauer, die ihren Olympia-Ausstieg noch vor Augen hatten, als sie wegen Magenkrämpfen kurz stoppte.

“Ich muss mich dafür entschuldigen, aber ich musste stehen bleiben. Ich brauchte diese Pause, aber diesmal war mein Körper stärker als in Athen”, so Radcliffe die nach rund zehn Sekunden wieder zu ihrem Rhythmus fand.

Für den Triumph erhielt sie insgesamt 255.000 Dollar, inkludiert waren 125.000 Dollar für den Rekord in einem reinen Frauen-. Insgesamt war bei dem Jubiläumsrennen die Rekordzahl von 35.680 Läufern am Start.

Ergebnisse des 25. Londom MArathons
Herren:
1. Martin Lel KEN 2:07:26
2. Jaouad Gharib MAR 2:07:49
3. Hendrick Ramaala RSA 2:08:32
4. Abdelkader El Mouaziz MAR 2:09:03
5. Stefano Baldini ITA 2:09:25
6. Jon Brown GBR 2:09:31
7. Toshinari Suwa JPN 2:10:23
8. Paul Tergat KEN 2:11:38
9. Sammy Korir KEN 2:12:36
10. Evans Rutto KEN 2:12:49

Damen:
1. GBR 2:17:42
2. Constantina Tomescu-Dita ROM 2:22:50
3. Susan Chepkemei KEN 2:24:00
4. Margaret Okayo KEN 2:25:22
5. Ljudmila Petrowa RUS 2:26:29
6. Benita Johnson AUS 2:26:32
7. Joyce Chepchumba KEN 2:27:01
8. Sonia O’Sullivan IRL 2:29:01
9. Mulu Seboka ETH 2:30:54
10. Mara Yamauchi GBR 2:31:52

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