on 5. Januar 2009 by laufsport in marathon, Comments (0)
Conergy Marathon Hamburg mit Julio Rey
Conergy Marathon Hamburg am 27.04.2008 mit Julio Rey
“Wir bitten alle Anrainer der Simon-von-Utrecht-Straße um Verständnis für diese hoffentlich einmalige Verlegung der Strecke”, wendet sich Race Director Wolfram Götz an alle Betroffenen und bezieht speziell die an der Simon-von-Utrecht-Straße gelegenen Hotels mit ein, deren Gäste am Sonntag, dem 23. April, in der Zeit von 08.45 Uhr bis 09.30 Uhr weder ab- noch anreisen können. Deshalb appelliert Götz daran, alle Gäste rechtzeitig darauf hin zu weisen, dass sie frühzeitig ihr Hotel Richtung Hauptbahnhof oder Flughafen verlassen müssen.
“Wir werden unsere Zielverpflegung zukünftig komplett umgestalten”, hatte Rennleiter Wolfram Götz nach den Aussagen des für die Zielverpflegung zuständigen Helfer-Teams im letzten Jahres intern schon verlauten lassen. Er wollte die Tatsache, dass sich Läufer im Ziel nicht nur eine Flasche Gatorade genommen hatten, sondern sich gleich mit zwei oder drei Flaschen eingedeckt hatten, nicht auf sich beruhen lassen. Und wer den umtriebigen Macher des Marathon Hamburg kennt, weiß, dass solchen Worten auch Taten folgen. Dass er dabei durchaus auch bei anderen abschaut, weiß jeder spätestens seit der Einführung des für Deutschland noch immer einmaligen Anmeldesystems in Hamburg. Diesmal hat er jedoch bei einer anderen Sportart “geklaut” – bei den Radfahrern. Dort erfolgt die Versorgung der Fahrer mittels Ausgabe von Versorgungstaschen und es ist sichergestellt, dass jeder Fahrer auch einen solchen erhält.
Und so wird es auch in diesem Jahr beim Conergy Marathon Hamburg – im übrigen erstmals bei einem Citymarathon in Deutschland – sein: Jeder Finisher erhält nach dem Zieldurchlauf und nachdem er seine Medaille erhalten hat, einen von 20.000 bereitliegenden Verpflegungsbeuteln. Um zu kontrollieren, dass sich Läufer nicht zweimal anstellen, gibt es an der Startnummer einen versteckten Kontrollabschnitt, der jedem, der einen Verpflegungsbeutel in Empfang nimmt, abgerissen wird. “Neben dem klassischen Wasser und der Banane wird es in dem Beutel einen Müsliriegel, ein Stück Traubenzucker, einen Apfel und eine Flasche Gatorade geben”, beantwortet Götz die Frage nach dem Inhalt es Beutels. Und Bier im Ziel? “Natürlich,” nickt Götz. “Hierfür sorgt wieder Erdinger, die neben Red Bull und ein angebotenes Heißgetränk die diesjährige Angebotspalette abrunden werden.
“Marathonluft schnuppern – vielleicht kostümiert -, ohne gleich die gesamte Strecke bewältigen zu müssen,” erläutert Renndirektor Wolfram Götz die Neuorientierung des Frühstückslaufes zum Charity-Run für Jedermann und hofft, das möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger – aber auch auswärtige Gäste – am Sonnabend, den 23.04., dabei sein werden. Aus diesem Grund wurde der Lauf auch eine halbe Stunde nach hinten verlegt. Angeführt wird der Frühstückslauf hierbei auch in diesem Jahr von Vertretern der Hamburger Lauftreffs, die gemeinsam für das richtige Tempo sorgen werden.
Nach dem Lauf im lockeren Tempo – ohne Zeitnahme – erhalten dann alle WeltFrühstücksläufer unter Abgabe der Startnummer im Obergeschoss der Halle 11 ein komplettes Frühstück bestehend aus einem großen Pott Kaffee, zwei Brötchen, reichhaltigem Aufschnitt, Marmelade, einem Müsliriegel und einem Apfel.
Mitlaufen, mitfrühstücken, mitspenden und mithelfen kann jeder, der sich bis Mittwoch, den 19.04.2006, in der Marathon-Geschäftsstelle anmeldet. Anmeldeformulare finden Sie in der Broschüre LAUFEN IN HAMBURG 2006 oder im Internet unter http://www.marathon-hamburg.de. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich, damit nicht zu wenig oder zu viel Frühstück bereit gehalten wird. Die Laufnummern, die gleichzeitig auch Frühstücksbon sind, gibt es ab Freitag, dem 21.04.2006, von 13 bis 19 Uhr, und am Sonnabend ab 8.00 Uhr bis kurz vor dem Start in der in der Messehalle 9.
Nach seinem fünften Platz 2004 und seinem zweiten Platz 2005 will Wilfred Kigen in diesem Jahr in Hamburg mehr. Paroli bieten könnte ihm nach seinen starken 2:08:29 in Frankfurt sicherlich der ebenfalls jetzt bestätigte Spanier Jose Manuel Martinez, der eine Bestzeit von 208:09 aufzuweisen hat. Welche weiteren Top-Athleten in Hamburg laufen wollen, will Race Director Wolfram Götz jedoch auch zweieinhalb Wochen vor dem Rennen noch nicht bekannt geben. “Ich stehe mit den Managern einiger hochkarätiger Athleten, die noch zwischen einem Start in London und Hamburg schwanken in Verhandlungen. Da sind noch einige Überraschungen dabei,” gibt sich Götz ungewöhlich verschlossen, wo er doch in den Vorjahren immer möglichst früh seine Athletenfelder bekannt gegeben hat.
Weitere Namen sollen jedoch baldmöglichst folgen. Seien sie gespannt.
Anders als in den Vorjahren führt die Strecke jetzt über einen Rundkurs, der nur noch einmal zu durchlaufen ist. Und neu ist auch, dass alle Läuferinnen und Läufer nach Alter sortiert hintereinander starten.
Waren es im vergangenen Jahr rund 2.500 junge Läuferinnen und Läufer wollen in diesem Jahr über 3.000 Aktive – mehr als je zuvor – an den Start gehen. Eine Teilnehmerzahl, auf die Wolfram Götz besonders stolz ist. „Denn für die Kinder und Jugendlichen ist ‚Das Zehntel’ wirklich ein tolles Erlebnis”, so der Vater eines mittlerweile 15-jährigen Sohns. „Alles findet unter echten Wettkampfbedingungen statt, vom Start-/Ziel-Bereich bis hin zu professionellen Kommentatoren und Profisportlern, welche die Preise übergeben”. Im vergangenen Jahr nahm Olympiasiegerin Heike Drechsler die Siegerehrungen vor. „In einer Zeit, in der die sportliche Nachwuchsförderung immer wieder in der Kritik steht”, erläutert Wolfram Götz weiter, „bietet das ‚Zehntel’ sowohl Sportlehrern als auch Vereinstrainern die Möglichkeit, ihre sportpädagogische Arbeit einem größeren Publikum vorzustellen”.
Ein wichtiger Aspekt, wie auch Heinz-Gerhard Wilkens, Pressesprecher des Co-Sponsors, der HanseMerkur Versicherungsgruppe, weiß. Auch er zeigt sich begeistert vom Engagement der Jugendlichen: „Als privates Krankenversicherungsunternehmen, das sich im Kinder- und Jugendschutz engagiert, unterstützen wir diese Veranstaltung bereit im sechsten Jahr, denn sie entspricht unserem Anspruch als Gesundheitsförderer. Junge Menschen im Mannschaftswettbewerb mit Spaß an Sport und Bewegung heranzuführen, ist unter präventiven Gesichtspunkten von größter Bedeutung”. Mit den Geldpreisen möchten der Hamburger Leichtathletik-Verband, asics und die HanseMerkur Versicherungsgruppe dazu beitragen, dass in Zeiten knapper werdender Mittel bewegungsfördernde Sportgeräte für die Schulen angeschafft werden können.
Ganz besonders zählt für alle Beteiligten aber die Atmosphäre. Fans, darunter natürlich viel Eltern, haben reichlich Gelegenheit, ihre Sportler vom Rande der Strecke aus zu unterstützen. Die Zufriedenheit nach dem Lauf, das Studieren der Ergebnislisten, schließlich die professionelle Siegerehrung: das alles bleibt den Kindern und Jugendlichen lange in Erinnerung.
Einen Wermuttropfen gibt es jedoch. Wer seine Kinder und Jugendliche noch nicht angemeldet hat, muss auf das nächste Jahr warten. Aufgrund der hohen Meldezahlen ist eine Nachmeldung – auch am Veranstaltungswochenende – erstmals nicht mehr möglich. “Auch beim ,Zehntel’ steht für uns Qualität vor Quantität”, erklärt Götz die Entscheidung und hofft bei möglichen Betroffenen auf Verständnis.
Viele der über 17.000 gestarteten Läuferinnen und Läufer äußerten sich positiv über die organisatorische Abwicklung von Deutschlands größtem Frühjahrsmarathon. Einige gaben schon jetzt Anregungen weiter, was im kommenden Jahr verbessert werden könnte.
Hier einige Ausschnitte aus den emails, die uns in den ersten Tagen nach dem Marathon erreicht haben:
Tatjana F.: ” Der Conergy-Marathon am Sonntag war der am besten organisierte Marathon, den ich gelaufen bin – und das, trotz der Widrigkeiten durch Bauarbeiten an der Messe und auf der Strecke! Grosses Kompliment an die Organisatoren und an die vielen freiwilligen und freundlichen Helfer!”
Bernd N.: “Dem Veranstalter – den Organisatoren, den Helfern, den Betreuern und und und gebührt meine Anerkennung und mein Lob für dieses gelungene Event. Vielen Dank den Hamburgern für die Begeisterung und für die Unterstützung.”
Ade W.: “2006 was the first time I have participated in the Hamburg Marathon. I thoroughly enjoyed the experience, and would like to thank you for organising an event in such a professional and efficient manner…..running the race was made easier and more memorable as a result.”
Uta G.: “Zum 2. mal nahm ich am Hamburger Marathon teil und ich muß sagen in diesem Jahr war ich begeistert. Die Versorgung auf der Strecke war super, Banane, Wasser und Ernergiegetränke gab es reichlich. Erdinger hat dafür gesorgt, das in diesem Jahr auch die “Streckengenieser” wie mich, im Ziel ein Bier bekommen. Super war auch der Versorgungsbeutel im Ziel. Und dazu noch warme Duschen!”
Abdel B..”I congratulate you for the organisation of Conergy Marathon Hamburg. It was a great event and the members of your team were very friendly and obliging.”
Martin O.: “Alles war wieder klasse und es riesige Freude gemacht! Bin nur fröhlichen, freudigen Gesichtern und hilfsbereiten Zweibeinern aus dem Orga-Team begegnet!”
Enno H.: “Es war mein Erster und ich bin ins Ziel gekommen. Überall freundliche Helfer; gutes Zureden auf der Strecke von den Betreuern der Verpflegungspoints; das war ganz ganz toll und ermutigend.”
Hansjürgen v.C.: “Es war eine sehr gute Idee, den Vornamen fett auf die Startnummer zu drucken. Außerdem sind die Markierungen für das Bier und die Zielverpflegung eine gute Idee gewesen.”
Martin B.: “Es gab dieses Jahr einige Änderungen beim Marathon, über die ich mich gefreut habe: die Verpflegung in der Tüte, der Biercoupon, der Vorname auf der Startnummer, das Foto nach dem Zieleinlauf, mit der Medaille um den Hals (wie in New York…) Natürlich gab’s auch andere Dinge (die Baustellen, fast keine Gimmicks bei den Startunterlagen, das Gedränge im Ziel.”
Ute P.: “Das Wasser an der Strecke empfand ich als extrem kalt, so direkt aus den Tiefen der Erde.”
Ingo K.: “Die Zuwegung zu den Startblöcken waren versperrt, die Beschilderung war in Brusthöhe angebracht und dadurch nicht erkennbar.”
Für die 22. Auflage von Deutschlands größtem Frühjahrs-Marathon können für die 18.000 Startplätze wieder bis zu 23.000 Marathonläufer/innen angenommen werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Anmeldung bis zum 30. November 2006 beim Veranstalter eingeht. Aufgrund der verabschiedeten Mehrwertsteuererhöhung und weiterer steigender Kosten musste der Organisatinosbetrag um 3 EURO angehoben werden ud beträgt nunmehr 63 EURO. Anders als bei anderen Laufveranstaltern, bei denen der Organisationsbetrag bis zum Ablauf der Meldefrist steigt, bleibt dieser jedoch in Hamburg bis zum Anemldeschluss konstant.
Dass das Interesse am Conergy Marathon Hamburg weiterhin ungebrochen ist, zeigt die Tatsache, dass sich allein am zurückliegenden Wochenende mehr als 500 Läufer/innen online angemeldet haben und weitere 100 Anmeldungen in Berlin von Teilnehmern am dortigen Marathon angenommen worden sind.
“Die ersten Meldezahlen und die vielen positiven Reaktionen von Läuferinnen und Läufern vor Ort in Berlin, stimmen uns für das kommende Jahr positiv”, so Race Director Wolfram Götz, der zusammen mit seinem Team den größten deutschen Marathonlauf in diesem Jahr wieder als Eröffnungsplattform für das Jahr 2007 genutzt hatte.
Die Position der Organisationsleitung übernimmt ab sofort HOLGER RÄHSE (32), der zuletzt ein Praktikum beim HLV absolviert hatte und den Conergy Marathon Hamburg bereits in diesem Jahr mitbetreut hat. Der diplomierte Sportmanager ist in erster Linie für die Akquise, Betreuung und Koordination der über 2.000 ehrenamtlichen Helfer der verschiedenen Vereine und Gruppen zuständig und ist Ansprechpartner für die in die Veranstaltung eingebundenen Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD, THW, Feuerwehr und Pol.izei). “Im wesentlichen reizt mich das projektorientierte Arbeitsumfeld, der direkte Kontakt zu den Vereinsgruppen und die Chance, an der Entwicklung neuer Ideen und Wege bie einer der renommiertesten Sportveranstaltungen Deutschlands mitwirken zu können,” freut sich Rähse auf sein neues Aufgabenfeld.
Neu im Team ist auch BIANCA BRANDT, die seit dem 01. August eine dreijährige Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau beim HLV absolviert und die sicherlich zur Entlastung in der Anlaufzentrale von Hamburgs wichtigstem Sportevent beitragen wird. “Als begeisterte Leichtathletin und aktive Fußball-Spielerin interessieren mich die Arbeitsabläufe, die Sportevents möglich machen, und die Hintergründe wie der organisierte Sport abläuft”, begründet die Sienzehnjähirge, die im Sommer ihren Realschulabschluss gemacht hat, ihre Berufswahl. Besonders freut sie sich darüber, dass HLV-Geschäftsführer und Race-Director Wolfram Götz ihre Initiativbewerbung aufgegriffen hat und das Geschäftsführende Präsidium davon überzeugen konnte, erstmals einen Ausbildungsplatz für die erst seit dem Jahr 2001 angebotene Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann im HLV anzubieten.
“Wir hoffen, dass sich beide bei uns wohl fühlen werden und sind uns sicher, dass sie sich schnell in ihre neuen Aufgaben einarbeiten werden,” gibt sich Erwin Rixen, Präsident des HLV zuversichtlich und ergänzt mit Blick auf die Personalie Götz: “Junge Menschen an die Aufgaben des Sportmanagements heranzuführen, sind Motivation genug, um weiterhin beim HLV zu bleiben.”
“Erstaunlich ist, dass sich in diesem Jahr die Zahl der Internetmeldungen gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt haben, während die Zahl der Postanmeldungen deutlich zurückgegangen ist”, zieht Marcel Bahlke, beim HLV unter anderem zuständig für den Bereich des Internet-Auftrittes sowie der EDV-Erfassung und -Auswertung, ein erstes Resumee.
Wer sich noch nicht angemeldet hat, sollte sich beeilen und dies bis einschließlich kommenden Donnerstag tun. Anmeldungen sind online unter http://www.marathon-hamburg.de möglich. Laufinteressierte ohne Internetzugang rufen bitte das Anmeldeformular unter der Rufnummer 040 – 61 67 73 oder per e-mail an info@marathon-hamburg.de ab.
Alle bisher registrierten Teilnehmer erhalten somit eine definitive Startplatzzusage und können sich ab sofort konzentriert auf ihr Laufereignis im nächsten Frühjahr vorbereiten. Die offziellen Teilnahmebestätigungen sind in Vorbereitung und werden noch vor dem Weihnachtsfest verschickt.
Da somit noch nicht alle zur Verfügung stehenden Startplätze vergeben sind, hat der veranstaltende Hamburger Leichtathletik-Verband (HLV) die Anmeldefrist bis zum 31. Dezember verlängert.
Anmeldungen sind also nach wie vor online möglich unter http://www.marathon-hamburg.de. Laufinteressierte ohne Internetzugang rufen bitte das Anmeldeformular unter der Rufnummer 040 – 61 67 73 oder per e-mail an info@marathon-hamburg.de ab. Auch nach Ablauf der offiziellen Anmeldefrist beträgt der Organisationsbetrag weiterhin 63 EURO.
Während das Hamburger Laufevent national seine Position hinter Berlin als zweitgrößte Veranstaltung in allen Bereichen (Organisation, Größe und Siegerzeiten) weiter festigen konnte, bedeuten am Ende des Jahres die 16.401 Läuferinnen und Läufer, die das Ziel erreichten, im internationalen Vergleich Platz 4 in Europa hinter London (32.983 Finisher), Paris (30.772) und Berlin (30.190) und Platz 10 weltweit (New York/37.936 Finisher – Chicago/33.618 – Honolulu/24.571 – Washington/20.809 – Los Angeles/20.169 Boston/19.682).
Die Betrachtung der schnellsten Marathonläufe (Zeitaddition der Siegerzeiten bei den Männern und Frauen) unterstreicht die positive Bilanz des diesjährigen Marathon Hamburg. Die Gesamtzeit von 4:31:27 (2:06:52+2:24:35) bedeuten Platz 3 (Vorjahr: 4.Platz) im Europavergleich und weltweit Platz 6 (Vorjahr: 7.Platz).
“Auch wenn bei gleichbleibender Meldezahl die Zahl der Finisher im Vergleich zum Vorjahr um annähernd 1.000 Läufer/innen zurückgegangen ist, konnten wir weiter Boden gegenüber Berlin hinsichtlich der Bewertung der Gesamtorganisation und der Addition beider Siegerzeiten (Männer und Frauen) gutmachen”, freut sich Race Dirctor Wolfram Götz. Dass dieses durchweg für den veranstaltenden Hamburger Leichtatlhetik-Verband rundum positive Ergebnis jedoch kein Ruhekissen ist, weiß Hamburgs umtriebiger Rennleiter natürlich auch. Und so verspricht er zusammen mit seinem Team, alles zu tun, um auch den kommenden Conergy Marathon Hamburg am 29. April 2007 wieder zu einem besonderen Ergeignis für die Sportstadt Hamburg zu machen.
Sollte der bevorstehende Winter so mild werden wie es der sich verabschiedene Herbst vorgegeben hat und sich alle Läufer/innen gut auf ihre Frühjahrs-Laufsaison vorbereiten können, rechnen Götz und sein Team auch wieder mit annähernd 18.000 Finishern.
Um dies zu erreichen haben die Veranstalter nicht nur den Meldeschluss verlängert, sondern konnten nach Auswertung der bisherigen Anmeldungen die Gesamtzulassungen auf 25.000 Läufer/innen anheben.
Wer sich also noch nicht zum Conergy Marathon Hamburg am 29. April 2007 angemeldet hat, sollte dies schnellstens tun. Dem insgesamt 300.000sten Anmelder sowie der 33.333sten Läuferin winken außerdem ein Überraschungspaket.
Anmeldungen sind noch bis zum 31.12.2006 möglich unter http://www.marathon-hamburg.de Anders als bei vielen anderen Läufen beträgt der Organisationsbetrag weiterhin unverändert 63 EURO (verbilligt 58 EURO).
“Wir freuen uns, die Präventionskampagne Haut in unsere Veranstaltung am 29. April 2007 integrieren zu können, und darüber, die Auftaktveranstaltung dieser aus unserer Sicht wichtigen Kampagne nach Hamburg geholt zu haben”, unterstreicht Hamburgs Renndirektor Wolfram Götz sein Interesse an der Kampagne. “Es wird oft vergessen, wie wichtig die zwei Quadratmeter sind, die unser Leben umhüllen,” mahnt der ehemalige Biologiestudent zurecht.
Nicht nur am Arbeitsplatz, auch bei der Freizeit und beim Sport wird die Belastung der Haut für die Gesundheit oft unterschätzt. Gerade auf den 42.195 Metern eines Marathons erbringt das größte Organ des Menschen Höchstleistungen: Die Haut schützt vor den Witterungseinflüssen entlang der Wegstrecke und reguliert die Körperwärme. Marathonläufe und häufiges Lauftraining im Freien bergen zudem besondere Gefahren: Lichtschäden der Haut, die zu vorzeitiger Hautalterung und auch nach vielen Jahren noch zu Hautkrebs führen können. Zuletzt bestätigte dies auch eine Fall-Kontroll-Studie der Universität Graz (Archive of Dematology 2006; 142: 1471-1474). Demnach fördern leichte Kleidung und starke Sonnenstrahlung bei Läufern das Risiko von Hauterkrankungen.
Dem entgegen wirkt zum Beispiel das Tragen von Funktionswäsche, die vor den ultravioletten Strahlen der Sonne schützt oder das Auftragen von Sonnenschutzcreme an unbedeckten Körperpartien wie Armen, Beinen und in der Halsregion. Diese und weitere spezielle Tipps stellt die Kampagne im Frühjahr unter http://www.2m2-haut.de zur Verfügung.
Termine der Kampagne:
29. April 2007 – Conergy Marathon Hamburg
07.Oktober 2007 – Köln-Marathon
28. September 2008 – Berlin-Marathon
“Mit ihrem Sieg in Göteborg hat sich Ulrike Maisch für die deutsche Leichtathletik unsterblich gemacht. Sie ist die erste und einzige deutsche Marathon-Europameisterin – und das für die kommenden vier Jahre. Und als Rostockerin ist sie darüber hinaus auch noch eine Norddeutsche. Grund genug sie dort zu feiern, wo sie mit Erreichen der Qualifikation den Grundstock für diesen Erfolg gelegt hat – beim Conergy Marathon Hamburg”, freut sich Götz. Damit sich solche Erfolge – vielleicht bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Osaka oder bei Olympia 2008 in Peking – wiederholen können, brauchen Athleten Kontinuität – im privaten und beruflichen sowie im sportlichen Umfeld. Um gerade eltzteres abzusichern, gehen Trainer Klaus-Peter Weippert und Wolfram Götz einen völlig neuen Weg. Beide vereinbarten nicht nur einen Start in diesem Jahr in der Hansestadt, sondern einigten sich auf einen Vierjahresvertrag, der Ulrike Maisch nicht nur finanziell absichert, sondern ihr jeweils im Frühjahr auch ein sportliches Ziel gibt. Vorbild für einen solchen Vertrag, den es bei deutschen Veranstaltern in dieser Form bisher noch nicht gegeben hat, waren dabei die Londoner Marathonmacher, die ähnliche Mehrjahresverträge mit Olympiasieger und Europameister Stefano Baldini oder Weltrekordler Haile Gebreselassie abgeschlossen haben. Dazu W.Götz: “In Abwandlung einer Liedzeile braucht unser Land nicht nur neue Menschen, sondern auch neue Wege und Arten der Sportförderung. Der jetzt mit Ulrike Maisch abgeschlossene Vertrag ist ein solcher Weg, wie wir Veranstalter erfolgreiche Athleten leistungsorientiert längerfristig unterstützen können.”
“Als Wolfram Götz uns erstmals mit dem Angebot konfrontierte waren wir überrascht, haben jedoch sehr schnell auch die Vorteile einer solch langen Bindung an einen Veranstalter erkannt,” so Ulrike Maisch’s langjähriger Trainer Klaus-Peter Weippert. Und Weippert weiter: „Dieser Mehrjahresvertrag bedeutet für uns eine langfristige Planungssicherheit für die Wettkampfhöhepunkte in den kommenden Jahren. Außerdem hat Hamburg einen interessanten, abwechslungsreichen und sehr anspruchsvollen Streckenverlauf. Vor allem durch den Anstieg im letzten Streckenabschnitt ist eine gute Renneinteilung sehr wichtig und somit auch ein wichtiger Gradmesser für den aktuellen Leistungsstand.“
Ulrike Maisch, die ihre Grundausbildung bei der Bundeswehr abgeschlossen hat und sich nun wieder voll dem Laufen zuwenden kann, freut sich auf Hamburg: „Das Publikum, die Strecke und die gesamte Organisation sind einfach toll.“
Weitere Unterteilungen sind möglich in der Klasse der Armamputierten und der Sehgeschädigten, da hier mindestens sechs Männer bzw. vier Frauen gemeldet haben. Insgesamt werden derzeit 11 Rollstuhlfahrer, 7 Armamputierte und 8 Sehgeschädigte in Hamburg am Start sein.
Bei den Handbikern, die allerdings in Hamburg keine eigene Meisterschaftswertung haben, da sie offizielle zum Bund Deutscher Radfahrer gehören, sind insgesamt 95 Teilnehmer/innen gemeldet,. Darunter die beiden Vorjahressieger Andrea Eskau aus Wuppertal und Wim Decleir aus Belgien. Aus Hamburger Sicht ebenfalls dabei ist die bereits 47-jährige Dorothee Vieth.
Die Macher von Hamburgs größten Sportereignis ziehen damit mit Veranstaltern wie Berlin, Chicago, London und New York gleich und bieten allen Teilnehmern einen noch größeren Service. Gleichzeitig kommen auch die Fernsehzuschauer in den Genuss dieses Services, da die Durchgangszeiten der Spitzenläufer/innen nunmehr auch direkt in der Life-Berichterstattung von NDR3 eingeblendet werden.
„Da es immer wieder Läufer/innen gibt, die versuchen, eine Abkürzung zu finden, ist ein weiterer positiver Nebeneffekt,“ so IT-Manager Marcel Bahlke vom ausrichtenden Hamburger Leichtathletik-Verband, „ dass es einfacher wird, solche Schummler herauszufinden.“
Josphat KOSGEI und Steven MATGEBO, beides Kenianer, deren Bestzeiten von Zeiten um 2 Stunden und 7 Minuten jedoch bereits mehrere Jahre zurückliegen, führen das Feld derzeit an. Dahinter liegt eine Gruppe von insgesamt sieben Läufern, die eine aktuelle Bestzeit (nicht älter als drei Jahre) zwischen 2:07:55 und 2:08:55 haben. Gemeinsam wollen Simon Bor, Jackson KOECH, Robert CHERUIYOT, Paul BIWOTT, Wilfred KIGEN, Kiprotich KENEI und Patrick TAMBWE (alle Kenia) versuchen, das Rennen in Hamburg schnell zu machen. Verfolgt werden sie von einer weiteren Gruppe, die aus sechs Läufern, und die schon allesamt unter der einst magischen Marke von 2 Stunden 10 Minuten geblieben sind.
Für eine Überraschung sotgen kann Paul KOSGEI, der im letzten Jahr Tempo für Julio Rey gemacht hatte und in diesem Jahr sein Marathon-Debut in Hamburg geben will. Mit einer Halbmarathonzeit von 59:07 setzt auch er sich eine Zeit um 2:07 Stunden zum Ziel.
Bei den Frauen wollen die Litauerin Zivile BALCIUNAITE und die Kenianerin Edith MASAI auf die Jagd nach dem Streckenrekord 2:23:35), der gemeinsam von Katrin Dörre Heinig und der Vorjahressiegerin Robe Tola gehalten wird, gehen.
Aus deutscher Sicht neben Europameisterin Ulrike Maisch am Start werden sein Martin BECKMANN, Claudia DREHER und Romy SPITZMÜLLER.
“Natürlich ist die Absage bitter, aber im Interesse der Gesundheit der Läuferin und mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der WM in Osaka, für die Ulrike Maisch bereits qualifiziert ist, ist die Entscheidung richtig”, kommentiert Race Director Wolfram Götz die Absage der Europameisterin.
“Auch wir bedauern den verletzungsbedingten Startverzicht von Ulrike Maisch. Wir freuen uns aber, dass sie sich trotzdem bereit erklärt hat, uns am Veranstaltungswochenende bei zahlreichen Aktionen zur Seite zu stehen. Das Ziel lautet jetzt, im nächsten Jahr topfit in Hamburg an den Start zu gehen”, unterstützt Matthias Kohls, Senior Manager Sports Promotion ASICS, die bei dem Hauptsponsor unter Vertrag stehende Läuferin.
Trotz Startverzicht wird die Europameisterin das Marathonwochenende mit großem Interesse begleiten und auf der Messe “Marathon & Running” bei dem Hauptsponsor ASICS unter anderem in das Bühnenprogramm eingebunden. Mit Interviews und kompetenten Tipps wird sie dem Publikum die faszinierende Sportart näher bringen. Darüber hinaus gibt Ulrike Maisch beim Kinder- und Jugendlauf “Das Zehntel” am 28. April 2007 um 11 Uhr den Startschuss und führt gemeinsam mit Staatsrat Andreas Ernst im Anschluss die Siegerehrung durch.
Sobald ein Läufer die Streckenpunkte 10 km, 20 km, Halbmarathon, 30 km, 40 km und das Ziel durchlaufen hat, schicken das Hamburger Abendblatt Ihnen eine SMS mit der Zwischen- bzw. Endzeit – insgesamt also sechs SMS.
So funktioniert’s
· SMS mit Keyword sowie Startnummer Ihres Läufers an Kurzwahl 32020 schicken Keyword für alle: HAM MARATHON
· Beispiel: für den Läufer mit der Startnummer 123 “HAM MARATHON 123″ an die 32020
· Nach Ihrer Bestellung erhalten Sie eine SMS. Diese bitte mit „Ja“ bestätigen. Jetzt ist Ihr Dienst aktiviert und kostet Sie einmalig 2,99 €. Belastung erfolgt auf Ihrer Mobilfunkrechnung. (Zzgl. zweier Bestell-SMS/T-Mobile-Transportleistung von max. 0,20 Euro.
· Beginnt die Startnummer mit Buchstaben – z.B. F1234: Läuferin
HM12: männlicher Handbiker
HW4: weibliche Handbikerin
RM8: männlicher Rollstuhlfahrer
RW1: weibliche Rollstuhlfahrerin
WM23: männlicher Walker
WW54: weibliche Walkerin
- dann sind diese mitzusenden. Beispiel: HAM MARATHON F123 (Läuferin mit der Startnummer F123) oder HAM MARATHON RM123 (männlicher Rollstuhlfahrer mit der Startnummer 123)
Aufgrund des vorliegenden Meldeergebnisses nimmt der Veranstalter am Veranstaltungswochenende – anders als in den Ausschreibungen mitgeteilt – keine Nachmeldungen mehr an. Lediglich Schulen und Vereine, die Mannschaften gemeldet haben, können Ummeldungen vornehmen.
Das Zehntel startet am Vortag des Marathons am Sonnabend, den 28.04. um 11 Uhr. Die Läufer/innen werden beginnend mit dem ältesten Jahrgang getrennt nach Alter auf den 4.2195km langen Rundkurs um das Messegelände geschickt. Den Startschuss wird Europameisterin ULRIKE MAISCH geben. Die an das Rennen anschließende Siegerehrung nimmt Sportstaatsrat Andreas Ernst vor.
Informationen zum Lauf finden alle Interessierten unter http://www.marathon-hamburg.de/teilnehmer
Nachdem der Veranstalter in Rotterdam die Freigabe erteilt hat, kann Rop am kommenden Sonntag beim Conergy Marathon Hamburg seine Laufstärke unter Beweis stellen. Zusammen mit dem Kenianer Paul Malakwen Kosgei, der wie Rogers den Halbmarathon schon unter einer Stunde zurückgelegt hat, gilt er nunmehr als Favorit.
Warum erst eine Freigabe seitens der Veranstalter in Rotterdam erfolgen musste, erklärt Race Director Wolfram Götz wie folgt: “Als Veranstalter ist es üblich, sich vertraglich dagegen abzusichern, dass Athleten einen Marathon abbrechen, aber kurze Zeit später wiederum für hohe Antrittsgelder bei einer anderen Veranstaltung an den Start gehen.”
Möglich wurde die kurzfristige Verpflichtung durch die verletzungsbedingte Absage der Portugiesin Fernanda Ribeiro. Ribeiro musste ihre Marathonvorbereitung wegen akuter Achillessehnenbe-schwerden unterbrechen und kann daher in Hamburg nicht an den Start gehen.
“Wenn die Bedingungen am Sonntag stimmen”, so Götz weiter, “können sich die Zuschauer in Hamburg auf ein schnelles und spannendes Rennen freuen.”
Rogers Rop gewann 2002 die Marathonläufe in NY (2:08:07) und Boston (2:09:02).
Dies ist auch aus den Reihen der Handbiker zu hören, die, bedingt durch die Eingruppierung als Radsportler, nach mehrjähriger Pause seit 2004 wieder in Hamburg am Start sind. Neben den Weltklasseathleten Wim DECLEIR (BEL/S), Johann REEKERS (NED) und “Umsteiger” Heinz FREI, wird der Deutsche Vico MERKLEIN, Sieger des Bonn Marathon vom vergangenen Sonntag ins Rennen gehen. Laut Errol Marklein, der in diesem Jahr seine aktive Laufbahn beendet hat und nunmehr als Co-Moderator die Behindertenrennen kommentieren wird, ist eine Verbesserung der Streckenrekorde bei dem Teilnehmerfeld nahezu verpflichtend.
Bei den Frauen ist mit Andrea ESKAU aus dem Thüringischen Apolda die derzeit schnellste Frau der Welt am Start, die darüber hinaus die Paralympics fest im Visier hat. Ihre härteste Konkurrentin wird Monique VAN DER VORST sein. Die Holländerin hat sich erst kurzfristig für einen Start in Hamburg entschieden und möchte sich ihren im vergangenen Jahr an Andrea verloren gegangenen Streckenrekord gern zurück holen. Aus Hamburger Sicht ist Dorothee VIETH am Start.
Aber auch für andere körperbehinderte Läufer/innen entwickelt sich Hamburg zu einem Muss in der Szene. Dies hat auch der Deutsche Behindertensport-Verband erkannt und vergibt zum zweiten Mal in Folge die Deutschen Marathon Behinderten-Meisterschaften nach Hamburg. Die Berlinerin Regina VOLLBRECHT, die in Hamburg schon zweimal ihren Weltrekord verbesserte ist ebenso am Start wie die ebenfalls blinde Verena BENTELE oder der amputierte Läufer Johann LENDNER aus München.
Bereits kurz nach dem Start hatte sich bei den Männern eine 20-köpfige Spitzengruppe gebildet, in der sich auch Favorit und Hamburg-Debütant Rogers Rop aus Kenia aufhielt. Nach 27 gelaufenen
Kilometern läutete Rop die entscheidende Phase des Rennens ein und setzte sich gemeinsam mit
seinem Hasen Enock Mitei (KEN) ab. Nur der Kenianer Samuel Muturi konnte bei der Tempoverschärfung noch mithalten und heftete sich an seine Fersen. Bei Kilometer 35 erhöhte Rop erneut das Tempo, distanzierte sich von Muturi und war in der härtesten Phase der 42,195 Kilometer auf sich allein gestellt. Beinahe wäre ihm der Alleingang auf den letzten Metern zum Verhängnis geworden. Ohne Vorwarnung tauchte Wilfred Kibet Kigen (KEN) im Windschatten von Rop auf und zwang den 31-Jährigen in einen Zielsprint. Mit letzter Kraft setzte sich Rop in einem dramatischen Finale mit neuer persönlicher Bestleistung (2:07:32 Stunden) durch. „Nach 25 Kilometer allein in der Führungsarbeit war ich am Ende doch sehr müde und war überrascht, dass Wilfred KIGEN auf der Zielgeraden so dicht hinter mir war. Umso mehr freue ich mich über meinen Sieg“, ist Rogers Rop von der Veranstaltung begeistert und kündigt seine Teilnahme im nächsten Jahr an. Kiprotich Kinei komplettiert das kenianische Podium auf Platz drei. „Mit der Siegeszeit rangiert der Conergy Marathon Hamburg zurzeit weltweit auf Platz zwei aller Frühjahrsmarathons und erstmalig blieben die drei Erstplatzierten unter 2:08:00 Stunden“, fügte Wolfram Götz hinzu.
Bei den Frauen sah es lange nach einem klaren Start-Ziel-Sieg und einem neuen Streckenrekord für
Zivile Balciunaite (LIT) aus. Doch bei Kilometer 36 musste die Litauerin ihrem hohen Anfangstempo
Tribut zollen und die Führung an Ayelech Worku (ETH) und Rose Kerubo Nyangacha (KEN) abgeben. Auf den letzten Kilometern setzte sich die 5.000 Meter-Spezialistin Worku (zwei Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften 1999 und 2001) von Nyangacha ab und gewann den Conergy Marathon Hamburg mit 2:29:14 Stunden ebenfalls in neuer persönlicher Bestleistung. „Die Zuschauermassen am Streckenrand waren unglaublich. Ich freue mich enorm über meinen Sieg“, erklärte Ayelech WORKU im Anschluss an den Lauf. Den dritten Platz belegte die Kenianerin Beatrice Omwanza.
Die deutschen Läufer Claudia Dreher (Ihleläufer Burg e.V.) und Martin Beckmann (LG Leinfelder-
Echterlingen) verpassten mit 2:33:58 Stunden und 2:15:22 Stunden jeweils die Qualifikationsnorm für die WM in Osaka (JAP). Als beste deutsche Athleten belegten Dreher Platz acht und Beckmann Platz 17. Mit diesen Zeiten wären beide Läufer für eine potentielle WM-Mannschaft qualifiziert.
Unter den behinderten Sportlern konnte beim Conergy Marathon Hamburg sogar ein Weltrekord gefeiert werden. Die Blindensportlerin Regina Vollbrecht (Berlin) unterbot ihren eigenen Weltrekord (3:21:53 Stunden) zum dritten Mal in der Hansestadt und schraubte die Bestmarke auf 3:18:15 Stunden.
Auch für die Polizei und die Hilfsorganisationen war der Conergy Marathon Hamburg eine ruhige
Veranstaltung. Alle Beteiligten sind mit dem reibungslosen Verlauf sehr zufrieden und es gab keine
außergewöhnlichen Vorkommnisse. Während der Abschleppdienst insgesamt 96-mal ausrücken musste, hatten die Hilfsorganisationen 97 Hilfeleistungen, sowie 24 Rettungseinsätze zu vermelden.
Das Hamburger Solarunternehmen Conergy AG engagiert sich zum dritten Mal als Titelsponsor beim zweitgrößten Stadtmarathon Deutschlands. Das Know-how und Engagement der mehr als 1.800 Mitarbeiter macht die Conergy AG zu einem der europaweit führenden Systemanbieter im Bereich der regenerativen Energien. Hier schließt sich der Kreis zwischen dem Unternehmen und dem Sport: Entscheidend für einen Marathonläufer ist die effiziente Nutzung seiner natürlichen Ressourcen und seiner Regenerationsfähigkeit. „Die Conergy AG und der Hamburg Marathon sind zwei Dinge, die perfekt zusammenlaufen“, erklärt Alexander Leinhaus das kontinuierliche Engagement.
Bevor sich im kommenden Jahr die Marathon-Welt in der Hansestadt trifft, tourt das Team der ACT Agency GmbH um den Globus, um den Conergy Marathon auf dem internationalen Parkett zu präsentieren. Die Reise hat am 16. September in der österreichischen Wachau begonnen und endet am 25. November 2007 im italienischen Florenz. Dann hat das Team um Race-Direktor Wolfram Götz insgesamt 20 Marathon-Veranstaltungen innerhalb von knapp zwei Monaten in neun europäischen Ländern und in Nordamerika besucht. „Diese Tour ist bei der Anzahl der weltweiten Marathons enorm wichtig, um sich als Veranstaltung auf dem internationalen Markt zu positionieren und neue Teilnehmer zu gewinnen“, begründet Wolfram Götz die Welt-Tour seines Teams. Er selbst hat die Hamburger Veranstaltung im amerikanischen New York, Washington D.C. und Chicago, sowie im kanadischen Toronto und im heimischen Berlin vertreten. Neben der Bewerbung des Conergy Marathons mit eigenem Informations-Counter, standen der Austausch zwischen den Organisatoren und die Kontaktpflege zu der internationalen Läuferelite auf dem Tour-Programm. „Die Resonanz war sehr positiv und wir konnten zahlreiche Anmeldungen verbuchen“, freut sich der Race-Direktor.
Mit neuen Eindrücken und Ideen kehrt das Team des Veranstalters ACT Agency GmbH nach Hamburg zurück, um wieder in die laufenden Vorbereitungen einzusteigen und den Conergy Marathon Hamburg weiter zu perfektionieren. Die gesamten Tourdaten können unter http://www.marathon-hamburg.de eingesehen werden.
Anmeldefristen:
Läufer und Walker national: 30.11.2007
Rollstuhlfahrer und Handbiker:
15.03.2008
Läufer und Walker mit Wohnsitz im Ausland: 15.03.2008
Die Anmeldund ist im Internet unter http://www.marathon-hamburg.de möglich.
16.282 – davon 14.858 deutsche – Läuferinnen und Läufer sowie Teilnehmer an den verschiedenen Sonderwertungen haben bereits einen Startplatz sicher und können direkt mit den Trainingsvorbereitungen beginnen. Mit einem Frauenanteil von 21 Prozent erzielt Hamburg eine Quote, die in Deutschland nur noch der Berlin Marathon erreicht. „Allen Teilnehmern, die sich bis zum 30.11.2007 bei uns angemeldet haben, bestätigen wir schon heute ihren Startplatz“, erklärt Renn-Direktor Wolfram Götz und führt weiter aus: „Die Anmeldezahlen sprechen für sich. Im Vergleich zum vergangenen Jahr können wir sogar einen leichten Zuwachs verzeichnen. Das zeigt, dass auch nach 22 Jahren die Euphorie für den Conergy Marathon Hamburg ungebrochen ist.“
Da noch knapp 4.000 Startplätze zur Verfügung stehen, für die sich bis zu 9.000 Marathonbegeisterte bewerben können, hat der Veranstalter die Anmeldefrist für die nationalen Läufer und Walker bis zum 31.12.2007 verlängert. Für die nationalen Rollstuhlfahrer und Handbiker sowie alle Läufer und Walker mit Wohnsitz im Ausland bleibt der Meldeschluss am 15. März 2008. „Im Gegensatz zu anderen Straßenläufen bleibt der Organisationsbetrag in Höhe von 65 Euro bestehen“, bestätigt Wolfram Götz.
Anmeldefristen:
Läufer und Walker national – verlängert: 31. Dezember 2007
Rollstuhlfahrer und Handbiker national: 15. März 2008
Läufer und Walker mit Wohnsitz im Ausland: 15. März 2008
Die Anmeldung ist im Internet unter http://www.marathon-hamburg.de möglich.
Wer die fünf Laufsets bestehend aus Laufhemd und halblanger Laufhose wird in der kommenden Woche ausgelost.
„Die nationalen Läuferinnen und Läufer können sich nur noch über die freien Kontingente unserer Reisepartner anmelden“, erklärt Renndirektor Wolfram Götz. Die Liste aller Reiseunternehmen kann auf der Homepage unter http://www.marathon-hamburg.de eingesehen werden.
Die Anmeldefrist für Rollstuhlfahrer, Handbiker, Teilnehmer an den Sonderwertungen sowie Läufer und Walker mit Wohnsitz im Ausland läuft noch bis zum 15. März 2008. Aber auch hier gilt: Schnelles Handeln sichert einen Startplatz!
Sonderwertungen:
- Hamburger Meisterschaften
- Hamburger Betriebssportmeisterschaften
- Hamburger Polizei-Cup
- Deutsche Behindertensport-Meisterschaften
Voraussetzung für die Teilnahme an einer der Sonderwertungen ist die Leichtathletik-Zugehörigkeit in einem Hamburger Verein oder einer Hamburger Betriebssportgemeinschaft sowie bei der Anmeldung zu den Deutschen Behindertensport-Meisterschaften zusätzlich der Besitz eines Startpasses eines Behindertensportvereins. Außerdem können sich alle Polizeibedienstete für den Hamburger Polizei-Cup anmelden.
Anmeldefristen:
Rollstuhlfahrer und Handbiker: 15. März 2008
Läufer und Walker mit Wohnsitz im Ausland: 15. März 2008
Erstmals haben die Veranstalter seit 22 Jahren umfangreiche Änderungen am Start- und Zielbereich vorgenommen. “Bedingt durch die Umbaumaßnahmen rund um die Gnadenkirche haben wir sowohl den Start-, als auch den Zielbereich verlegt”, gibt Frank Mackerodt, Geschäftsführer des Veranstalters ACT AGENCY GmbH, preis. Im Gegensatz zu der Vergangenheit gibt es in diesem Jahr nur noch einen Startkorridor.
“Alle 20.000 Athleten stellen sich eingangs der Reeperbahn zu Beginn des Millertorplatzes in Richtung Ludwig-Erhard-Straße auf und starten dann über die Reeperbahn”, erklärt Renndirektor Wolfram Götz von der ACT AGENCY GmbH. Bis alle Teilnehmer die Startlinie überquert haben, werden ungefähr 25 Minuten vergangen sein. Die Transpondertechnik garantiert jedem Teilnehmer allerdings eine Nettozeitnahme.
“Der Zieleinlauf wird vom Startbereich getrennt und erfolgt auf der Glacischaussee in Höhe der “Fliegenden Bauten” Damit bieten wir den Läufern eine 600 Meter lange Zielgerade, auf der sich die Sportler von den Zuschauern gebührend feiern lassen und den Zieleinlauf richtig genießen können”, beschreibt Renndirektor Götz den Zielbereich. Die Glacischaussee wird darüber hinaus auch als Start und Zielbereich für “das Zehntel” genutzt.
Auf dem Heiligengeistfeld wird ein Läuferdorf errichtet. Dort befinden sich unter anderem die Kleiderbeutelaufbewahrung, die Sportlerverpflegung, die medizinische Versorgung sowie der Dusch und Massage-Bereich. Für die Zuschauer steigt neben dem Läuferdorf ab 8 Uhr die Marathonparty. Bis 16 Uhr findet auf der Bühne in buntes Entertainment-Programm für Groß und Klein mit Live- Schaltungen auf die Marathonstrecke statt. Es gibt zahlreiche Sitzgelegenheiten und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Insgesamt erwarten die Veranstalter 50.000 begeisterte Marathon-Zuschauer auf dem Heiligengeistfeld sowie 700.000 an der Strecke.
Die Startunterlagen-Ausgabe sowie die Sportartikelmesse Marathon & Running findet weiterhin auf dem Messegelände der Hamburg Messe und Congress GmbH statt. Die Messe hat am Freitag, den 25. April 2008, von 9 – 20 Uhr und am Samtstag, den 26. April 2008, von 8 – 20 Uhr geöffnet.
Bilder vom Start-/Zielbereich sehen Sie hier
Viva con Agua ist eine Initiative, die sich für Wasserversorgung in Entwicklungsländern engagiert. „Wir freuen uns, als offizieller Charity-Partner des Conergy Hamburg Marathon 2008 an den Start zu gehen. Unter dem Motto ‚Dein Schweiß für Wasser’ können Kurzentschlossene, die fit, aber noch nicht für den Marathon gemeldet sind, bei Viva con Agua einen exklusiven Startplatz erwerben“, ist Christian Wiebe, Pressesprecher von Viva con Agua, über die Kooperation mit Deutschlands zweitgrößtem Straßenrennen glücklich.
„Wir freuen uns, Viva con Agua als Charity-Partner zu unterstützen. Es ist uns eine Ehrensache, das mediale Interesse bei einer internationalen Großveranstaltung zu nutzen, um auf Bedürfnisse in den Entwicklungsländern aufmerksam zu machen und für Projekte dieser Art zu sensibilisieren“, erklärt Renndirektor Wolfram Götz die Kooperation mit Viva con Agua.
Bereits im vergangenen Jahr ist das Viva con Agua-Team an den Start gegangen, konnte 10.000 Euro „erlaufen“ und damit einen Tiefbohrbrunnen in Äthiopien finanzieren. Auch in diesem Jahr hofft die Organisation auf zahlreiche Teilnehmer und eine hohe Spendensumme.
Die Anmeldegebühr beträgt 120 Euro inklusive Spendenanteil, welcher komplett in das aktuelle Trinkwasserprojekt in Nicaragua fließt. Die Teilnehmer unterstützen damit den Bau von 35 Brunnen in einem der ärmsten Länder der Welt, um Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Die Vorteile einer Viva con Agua Anmeldung:
- Anmeldung nach offiziellem Meldeschluss
- Startunterlagen-Ausgabe an einem gesonderten Ausgabeschalter ohne lange Wartezeiten
- eigener Umkleidebereich im Läuferdorf auf dem Heiligengeistfeld
- Viva con Agua T-Shirt im Wert von 20 Euro
Je nach Wunsch, können sich die Teilnehmer dem Viva con Agua Marathon-Team anschließen, um den Conergy Marathon Hamburg in der Gemeinschaft zu erleben.
Anmeldungen mit Namen und Kontaktdaten gehen an folgende E-Mail-Adresse: Christian Wiebe: c.wiebe@vivaconagua.org
Nähere Informationen über das Trinkwasserprojekt gibt es unter http://www.vivaconagua.org
Nach einem Jahr Pause ist auch der spanische Seriensieger wieder zurück auf dem Hamburger Asphalt. Julio Rey konnte zwischen 2001 und 2006 viermal in der Hansestadt gewinnen. Bei seinem dritten Streckenrekord im Jahre 2006 stellte der 36-jährige mit 2:06:52 Stunden gleichzeitig seine persönliche Bestzeit auf. Einer seiner Herausforderer ist Wilfred Kigen. In einem dramatischen Finale belegte der 33-jährige Kenianer 2007 hinter seinem Landsmann Rogers Rop in persönlicher Bestzeit (2:07:33) den zweiten Platz. „Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr ein Starterfeld mit so hoher Leistungsdichte verpflichten konnten“, sagt Renndirektor Wolfram Götz auf ein spannendes Rennen. „Insgesamt haben 15 Läufer mit einer Bestzeit unter 2:10:00 Stunden gemeldet“, ergänzt Götz weiter.
Bei den Frauen geht es für Ulrike Maisch in Hamburg um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking. “Die Olympia-Norm von 2:31:00 Stunden wird nicht reichen, da schon vier deutsche Frauen schneller gelaufen sind“, erklärt die 31-jährige. „Meine Bestzeit von 2:30:01 Stunden vom EM-Sieg muss ich steigern. 2:29:00 Stunden sind sicher nötig, um am Ende in Peking dabei zu sein. Ich traue mir auch 2:28:00 Stunden zu“, gibt die deutsche Langstreckenläuferin als Marschroute für den Conergy Marathon Hamburg an.
Auf die Zuschauer wartet in diesem Jahr nicht nur ein hochklassiger Marathon, sondern auch eine große Runner’s Party auf dem Heiligengeistfeld. Nur ein paar Schritte vom Zieleinlauf auf der Glacischaussee entfernt, steigt auf einem 20.000 Quadratmeter großen Areal ab 7 Uhr die große Marathon Party mit zahlreichen Side-Events. Bis 18 Uhrfindet auf der NDR 90,3 Bühne ein buntes Entertainment-Programm für Groß und Klein mit Interviews von prominenten Läufern und Gästen statt. Neben Live-Musik von The Groove Jet sowie dem DJ gibt es die Live-Bilder von der Marathonstrecke auf einer großen Videowand zu sehen. Darüber hinaus sorgen über 35 verschiedene Gastronomiestände für das leibliche Wohl. Die Palette reicht von asiatischen Spezialitäten,über klassische Imbiss-Snacks, bis hin zu herzhaften und süßen Kleinigkeiten. Die Runners Party Gastronomie bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Bereits am Samstag können die Zuschauer sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schüler- und Jugendlauf „Das Zehntel“ Marathon-Partyluft schnuppern. Neben der umfangreichen und vielfältigen Gastronomie gibt es zwischen 9 Uhr und 15 Uhr auf dem Heiligengeistfeld einiges zu erleben.
Eine weitere Attraktion für Läufer und Zuschauer bietet der Audiospezialist beyerdynamic. Ab Kilometer 26 gibt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der City Nord einen 250 Meter langen Motivationsschub für die verbleibenden 15 Marathon-Kilometer. Die Soundmeile von beyerdynamic wird mit den Lieblingssongs der Marathonis beschallt, um die Reserven für das anstrengende letzte Drittel der Marathonlaufstrecke zu mobilisieren. Über die persönlichen Lieblings-Hits können Läufer und Zuschauer unter http://www.beyerdynamic.de/soundmeile abstimmen. Als Zugabe werden unter allen Teilnehmern verschiedene hochwertige Sportkopfhörer verlost.
Tags:5.000 m, achillessehne, berlin marathon, claudia dreher, gesundheit, greif, halbmarathon, hamburg marathon, koordination, lauf, Laufen, Läufer, lauftraining, marathon, marathonvorbereitung, WettkampfVerwandte Artikel
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