on 29. Dezember 2008 by laufsport in Laufanfänger, lauftraining, Comments (0)

Lauftipps von Sportscoach Mario Mostboeck

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 Stretching während des Long – jogs?

Prinzipiell ist gegen Dehnen während langer Laufeinheiten nichts einzuwenden. Es kommt allerdings immer darauf an, welche Ziele Sie anpeilen. Wenn Sie Hobbyläufer sind und nur zum Spaß laufen gehen, ist dies sicherlich eine willkommene Abwechslung. Bei wettkampforientierten Läufern ist davon allerdings abzuraten, da sich der Körper an die regelmäßige Stretchingpause „gewöhnt“ und diese später auch in einem längeren Wettkampf „einfordert“. Auch aus Stoffwechselüberlegungen ist es sinnvoll die zwei Stunden durchzulaufen. Anders sieht es aus, wenn Krämpfe auftreten, dann ist ein kurzer Halt und eine dementsprechende Dehnübung tatsächlich gut geeignet, um den restlichen Streckenabschnitt wieder problemloser absolvieren zu können.

Bergläufe

Das läuferische Krafttraining
Bergläufe sind gerade in der Aufbauphase ein beliebtes Trainingsmittel. Der höheren Belastung von Kreislauf und Muskulatur steht eine geringere Belastung von Sehnen, Bändern und Gelenken gegenüber.

So kommen Sie jeden Berg hinauf
Das Bergtraining ist auch ein Techniktraining. Je nach Grad der Steigung verkürzen Sie den Schritt und schwingen die Arme zur Unterstützung kräftig mit. Der Oberkörper ist dabei etwas stärker nach vorn geneigt als beim Laufen auf ebenen Wegen. Die Schrittfrequenz kann im gleichen Maße gesteigert werden wie der Schritt verkürzt wird. Wichtig ist es, den Schritt beim Bergauflaufen aus dem Fußgelenk herauszudrücken, und die Oberschenkelmuskulatur zu entlasten, die ja vermehrte Hubarbeit zu leisten hat.

So werden Sie schneller

Alle Läufer wollen schneller werden. Doch wie geht’s am einfachsten? Das Geheimnis liegt in der richtigen Mischung aus hoher Frequenz und Schrittlänge. Wer die folgenden Übungen ein- bis zweimal pro Woche in sein Training integriert, steigert seine Grundschnelligkeit!
Beschleunigungsläufe 20 bis 60 Meter Läufe mit der Maßgabe, sich mit einer relativ gleichmäßigen Beschleunigung schnell aufzurichten und in den lockeren Sprintlauf überzugehen.

Steigerungsläufe 40 bis 80 Meter Läufe mit der Maßgabe, auf eine gleichmäßige und stetige Steigerung der Geschwindigkeit zu achten.

Betonung der Schrittfrequenz Beschleunigungs- und Steigerungsläufe mit einer Betonung der Schrittfrequenz bei dennoch lockerer Ausführung (hier gibt es meist die größten Probleme, aber möglicherweise auch den größten Lerneffekt).

Betonung der Schrittlänge Beschleunigungs- und Steigerungsläufe mit Betonung der Schrittlänge (z. B. minimale Schrittzahl bis 30 Meter) bei insgesamt lockerer, entspannter Ausführung.

Betonungswechsel Beschleunigungsläufe mit Wechsel des Mischungsverhältnisses von Schrittlänge und Schrittfrequenz (z. B. 6 Schritte frequenzorientiert, danach Schrittlängenvergrößerung)

Steigerungsläufe mit Tempowechsel Steigerungsläufe mit unterschiedlichem Tempowechsel (Geschwindigkeitssteigerung vornehmlich über Schrittfrequenzerhöhung, im nächsten Fall Geschwindigkeitssteigerung vornehmlich durch Schrittlängenvergrößerung)

Qualität der Ausführung vor Quantität Immer im ausgeruhten Zustand, Pausen nicht vergessen (Faustregel: 1 Minute pro 10 Meter Laufstrecke bei maximaler Geschwindigkeit)

Mehr Info? Schreiben Sie mir einfach an [email protected]


Tipp: L- Arginin pur, die neue Sensation am Supplement-Sektor. Werde das Produkt in meinen nächsten Bericht für Lauflinks vorstellen.

Fun for Running
SCMM – Redaktion
1230 Wien
http://www.fun4running.at

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