on 27. Dezember 2008 by guest1 in Laufnews, Comments (0)

New York special: Roethlin will an New Yorker Marathon unter die Top-Ten

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 Röthlin will an New Yorker unter die Top-Ten

Beim New Yorker Marathon von morgen Sonntag (16.10 Uhr Schweizer Zeit) strebt Viktor Röthlin eine Top-Ten-Klassierung an.

Das hügelige Streckenprofil kommt Viktor Röthlin entgegen.

Der Schweizer Rekordhalter will einer bislang gelungenen Saison die Krone aufsetzen. Der führt zwar wie jeder andere Marathon auch über 42,195 km; das Rennen in New York City bedeutet aber für den 31-jährigen Obwaldner den Höhepunkt seiner mittlerweile sechsjährigen Karriere als Marathonläufer.
Nur ein Jahr nach seiner grössten Enttäuschung in Athen 2004 (Aufgabe nach Adduktorenverletzung) erhält Röthlin die Gelegenheit, vor 2,5 Millionen Menschen an der Strecke und 260 Millionen vor dem Fernseher in der ganzen Welt sein wahres Können zu zeigen.

Startnummer 10

Röthlin fühlt sich in der Form vom Frühling 2004, als er in Zürich in 2:09:56 Schweizer Rekord lief. Am vergangenen Wochenende beim 10-km- in Mailand, den er souverän gewann, hatte er das Gefühl, beinahe zu fliegen. «Die Vorbereitung verlief optimal», sagte er.

Im New York City Marathon unter die ersten Zehn kommen zu wollen, ist ein hohes Ziel. Am Donnerstag erhielt Röthlin vom Athleten-Koordinator David Monti die Startnummer 10 überreicht; sie passt zu den Ambitionen des in Magglingen wohnenden Physiotherapeuten. Er ist sich indes der Hochklassigkeit des Startfelds bewusst; 19 Athleten (alle wie Röthlin ebenfalls auf Einladung) haben eine bessere persönliche Bestleistung vorzuweisen als der Schweizer.

Günstige Vorraussetzungen

Vertrauen in sich hat nicht nur Röthlin selber, auch der Veranstalter hält grosse Stücke auf dem Obwaldner. «New York hat eine grosse Geschichte. Es ist auch der Ort, an dem als Unbekannte kamen und ihn als Champions verliessen. Jetzt ist die Reihe vielleicht an Viktor», erklärte Renndirektorin Mary Wittenberg, die den aktuell besten deutschsprachigen Marathonläufer eingeladen hatte.

Die Voraussetzungen für einen Exploit sind jedenfalls günstig. Nicht nur wegen Röthlins guter Form, sondern auch wegen des ihm entgegen kommenden Streckenprofils im «Big Apple». Die 42,195 km durch sämtliche fünf Bezirke New Yorks (Staten Island, Brooklyn, Queens, Bronx und Manhattan) bieten ein stetes Auf und Ab, «hügelig, wie ich mir das aus Obwalden und Magglingen gewohnt bin», schmunzelte Röthlin.

Eine Streckenbesichtigung wird in New York wegen des regen Verkehrs zwar nicht durchgeführt, von den letzten acht Kilometern hat sich Röthlin aber beim ein Bild machen können.

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