on 5. Januar 2009 by laufsport in Laufnews, Comments (0)

Gebrselassie erwaegt Marathon-Verzicht bei Olympia in Peking 2008

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erwägt -Verzicht bei Olympia in Pekking 2008
hat in Aussicht gestellt, unter bestimmten Bedingungen doch beim olympischen Marathon in Peking zu . Am Montag hatte er seinen Start wegen der Luftverschmutzung in der chinesischen Hauptstadt abgesagt, am Mittwoch sagte der 34 Jahre alte Weltrekordhalter aus Äthiopien: „Wenn das Internationale Olympische Komitee eine Strecke außerhalb Pekings sowie eine Startzeit am frühen Morgen wählen sollte, ist es, abhängig von meinem Trainingsstand, nicht völlig ausgeschlossen, dass ich doch über 42 Kilometer antrete.“

Gebrselassie, Doppel-Olympiasieger über 10.000 Meter, sagte, es gehe nicht allein um ihn: „Diese Entscheidung betrifft alle Athleten, unser aller Gesundheit muss gesichert werden.“ Der Afrikaner leidet unter Asthma. Er sei erstaunt über die große weltweite Resonanz auf seine Aussagen vom Montag „Ich habe viele Medaillen und Titel gewonnen und viele Weltrekorde gebrochen, doch ich habe noch niemals eine solche Aufmerksamkeit erzielt.“

Er habe eine sportliche Entscheidung zu treffen, keine politische. Deshalb dürfe man ihn nicht so verstehen, dass er etwas gegen China habe oder sich gegen China als Gastgeber der Olympischen Spiele wende. Gebrselassie sagte, er würdige die Anstrengungen der Chinesen. Die olympischen Anlagen seien exzellent, die medizinische Versorgung gehöre zu „den besten der Welt“. Das Olympiastadion, das sogenannte Vogelnest, sei „ein Stück großartiger Architektur“. Gebrselassie steht bei Adidas unter Vertrag, einem der großen Olympiasponsoren in Peking.

Weltrekordler Haile Gebrselassie denkt über einen Verzicht auf den Olympia-Marathon in Peking nach. Obwohl der Äthiopier ganz sicher nominiert wird, mache ihm die schlechte Luft in der chinesischen Metropole Sorgen.

“Wenn die Dinge bei Olympia immer noch so sind, werde ich wohl eine andere Strecke laufen”, sagte der 34-Jährige in einem Interview des Fachblatts “Leichtathletik”.

Erst vor vier Tagen hatte der zweimalige Olympiasieger über 10.000 Meter beim Dubai-Marathon die höchste Prämie im nur um 28 Sekunden verpasst. In 2:04:53 Stunden und verfehlte Gebrselassie seinen am 30. September 2007 in Berlin aufgestellten Weltrekord. (2:04:26 Stunden). Eine Million Dollar hatten die Veranstalter in Dubai neben dem Sieggeld von 250.000 US-Dollar für eine Bestmarke beim Klassiker über 42,195 Kilometer ausgelobt.

Die britischen Ausdauerspezialisten um Marathon-Weltrekordlerin testen derzeit im Training Atemmasken, die vor der hohen Luftverschmutzung in Peking schützen sollen. Die Masken sind allerdings im verboten und nur im Training erlaubt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat angesichts der mangelnden Luftqualität in der Olympia-Metropole eine zeitliche Verlegung von Wettkämpfen nicht ausgeschlossen.

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