on 30. Dezember 2008 by guest1 in Laufberichte, Comments (0)
Rekordtag beim 23. Vienna City Marathon
Rekordtag beim 23. “Vienna City Marathon”
Ergebnis vom Vienna City Marathon am 07.05.2006
Beim Wiener Marathon wurde ein neuer Streckenrekord erreicht. Der Marokkaner Mrikik Lahoucine gewann in 2:08:20 Stunden zu den Klängen von Mozart.
Bei idealen Bedingungen wurde ein neuer Streckenrekord erreicht.
Beim heutigen Marathon hat sich die Hoffnung der Veranstalter auf einen neuen Streckenrekord erfüllt. Der Marokkaner Lahoucine Mrikik hat den 23. “Vienna City Marathon” für sich entschieden. Der Vorjahrs-Vierte verbesserte in 2:08:20 Stunden bei idealen Bedingungen den Streckenrekord des Kenianers Samson Kandie aus dem Jahr 2004 (2:08:35) um 15 Sekunden. Mrikik triumphierte als erster Läufer seines Landes in Wien, kassierte insgesamt 10.000 Euro und distanzierte seine Verfolger Peter Chebet (Kenia/2:08:56) und Dmitro Baranowski (Ukraine/2:10:56) deutlich.
Damensiegerin wurde die Japanerin Tomo Morimoto in inoffiziellen 2:24:22 Stunden. Bester Österreicher und Staatsmeister wurde der Kärntner Roman Weger als Zehnter. In 2:16:23 Stunden verfehlte er seine persönliche Bestmarke nur knapp. Susanne Pumper pulverisierte in der inoffiziellen Zeit von 2:32:19 Stunden den drei Jahre alten ÖLV-Rekord von Dagmar Rabensteiner (2:34:35)
Die Japanerin Tomo Morimoto erreichte als Damensiegerin des 23. Vienna City Marathons in 2:24:33 Stunden die zweitbeste je in Wien gelaufene Zeit. Susanne Pumper lief in 2:32:21 Stunden auf Platz vier und zum ÖLV-Titel, den heimischen Rekord von Dagmar Rabensteiner aus dem Jahr 2003 (2:34:35) verbesserte sie um 2:14 Minuten.
Kate Allen sprintet im Halbmarathon vor Mayr zum Sieg
Packendes Finale des VCM-Rennens über 21,0975 km – Allen: “Nur gewinnen war mein Ziel” – Mit je 1:14:24 Stunden starke Zeit
Triathlon-Olympiasiegerin Kate Allen hat am Sonntag im Rahmen des 23. “Vienna City Marathon” das lang erwartete Halbmarathon-Duell mit der Berglauf-Europameisterin Andrea Mayr nach einem überaus packenden Zielsprint für sich entschieden. In 1:14:24 Stunden passierte das heimische Top-Duo die Ziellinie am Wiener Heldenplatz, Allen nur um Zentimeter vor ihrer Konkurrentin.
Die Ouvertüre zum Wien-Klassiker hatte es bei idealen Temperaturen von 12 Grad beim Start wahrlich in sich. Vom Start weg waren Allen und Mayr Kopf an Kopf gelaufen und lange Zeit sogar unter der österreichischen Rekordmarke von Susanne Pumper gelegen. Erst beim Bergaufstück im Wiental fielen Allen und Mayr hinter die Marschroute zum Rekord von 1:13:20 zurück, an den vor dem Rennen aber beide Läuferinnen sowieso nicht gedacht hatten.
Allen bog schließlich zuerst vom Ring auf die rund 200 Meter lange Zielgerade ein, Mayr unmittelbar hinter ihr. “25 Meter vor dem Ziel habe ich gedacht, dass ich vielleicht schon gewonnen habe”, erklärte die glückliche Allen nach dem Rennen. “Aber Andrea hat alles gegeben bis zum Ende.” Buchstäblich auf den letzten Metern schob die Triumphatorin der Spiele 2004 in Athen ihren kleinen, so kraftvollen Körper noch um das entscheidende Stück nach vor.
In der Nacht auf Sonntag war Allen etwas fiebrig gewesen, hatte sich beim Lauf dann aber gut gefühlt. “Es war super, ich hatte kein Problem. Nur zu gewinnen, war mein Ziel. Am wichtigsten ist, dass ich es geschafft habe. Ich bin glücklich”, ließ die 36-Jährige erkennen, dass für sie das Prestige-Duell einer Triathletin mit einer klassischen Leichtathletin von Bedeutung war.
Mayr war im ersten Moment sichtlich enttäuscht, nahm dann die Niederlage gegen die Tirolerin aber fair hin. “Schade, schade. Sie hat ein bisschen mehr Energie gehabt”, meinte die Oberösterreicherin. “Mit meiner Zeit bin ich aber sehr zufrieden.” Ihre persönliche Bestzeit drückte die 26-Jährige um beachtliche 50 Sekunden und verbesserte sich damit in der ewigen österreichischen Bestenliste auf Rang 5.
In dieser führen weiter Pumper vor Eva Maria Gradwohl (1:13:25) und Anna Haderer (1:13:42), dahinter kommt nun schon Allen. Die gebürtige Australierin ließ auf jeden Fall erkennen, dass sie den nationalen Rekord bei fokussierter Vorbereitung drinnen hätte. Und natürlich wäre sie auch im Marathon mit an der österreichischen Spitze. “Das kommt aber erst nach meiner Triathlon-Karriere in Frage”, steckte Allen ihre Prioritäten ab.
Der Sieg bei den Herren ging an den Italiener Hermann Achmüller vom Südtiroler Laufverein, er finishte in 1:07:57. Christian Kremslehner wurde als bester Österreicher in 1:11:34 Zweiter.
Ergebnis vom Vienna City Marathon am 07.05.2006
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