on 30. Dezember 2008 by laufsport in Laufberichte, Laufnews, Comments (0)

Neuer Streckenrekord und vierter Sieg für Julio Rey beim Hamburg Marathon am 23.04.2006

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Neuer Streckenrekord und vierter Sieg für Julio Rey beim am 23.04.2006

 

 

 

Ergebnis vom Hamburg Marathon am 23.04.2006

Vier Teilnahmen, vier Siege – seine Bilanz in der Hansestadt ist einzigartig: Zum vierten Mal hat der Spanier Julio Rey am Sonntag nach 2001, 2003 und 2005 den Hamburg- gewonnen. Der 34-Jährige kam nach 2:06:52 Stunden ins Ziel und drückte damit sowohl den spanischen Landesrekord als auch den Streckenrekord unter die 2:07-Stunden-Grenze. Der Vizeweltmeister von 2003 blieb bei der 21. Auflage des Rennens 35 Sekunden unter seiner bisherigen Bestmarke in Hamburg und verwies nach 42,195 km die Kenianer Robert Cheboror (2:07:36 Stunden) und James Rotich (2:09:25) auf die Plätze zwei und drei. Rey durfte sich über eine Sieg- und Rekord-Prämie von insgesamt 67.500 Euro freuen: 30.000 Euro für den Sieg, 32.500 für die Zeit unter 2:07 Stunden und 5.000 für den Streckenrekord. Das Geld will er zur Kredittilgung für sein Haus in Toledo einsetzen. “Die vielen Zuschauer haben mich die gesamte Strecke über auch auf Spanisch angefeuert. Das hat mir unheimlich geholfen. Ich danke ganz Hamburg”, jubelte der überglückliche Sieger im Ziel: “Eigentlich wollte ich mich in diesem Jahr nur auf die EM im August konzentrieren, aber es war die absolut richtige Entscheidung, diesen noch einzuschieben.”

Hamburg jetzt unter den Top Ten

In einer achtköpfigen Spitzengruppe hatten sich Rey, Cheboror und Rotich schnell vom knapp 20.000 zählenden Feld abgesetzt. Dank der guten Tempoarbeit dreier “Hasen” lagen die Topathleten nach 20 km in 1:00:05 Stunden bereits klar auf Bestzeitkurs. Kurz darauf konnte Rotich seinen beiden Kontrahenten nicht mehr folgen. Mit einem unwiderstehlichen Zwischenspurt auf der Rothenbaumchaussee vier Kilometer vor dem Ziel ließ Rey auch seinen letzten Widersacher stehen und lief in kürzester Zeit gut 100 m Vorsprung auf den Rotterdam-Sieger von 2004 heraus. Mit seiner Weltklasse-Zeit im Ziel verpasste Rey zwar die zwei Wochen alte Weltjahresbestmarke des Kenianers Sammy Korir (2:06:38/Rotterdam), bescherte Hamburg aber erstmals einen Platz unter den Top Ten der weltweit schnellsten City-Marathons. Für die beste deutsche Platzierung bei den Männern sorgte Dirk Schwarzbach (TSV Kirchdorf/Hannover), der in 2:23:57 auf Platz 26 einkam.

Tola egalisiert Bestmarke

Bei den Frauen egalisierte die Äthiopierin Robe Tola in 2:24:35 Stunden die Streckenbestmarke von Katrin Dörre-Heinig (Leipzig) aus dem Jahr 1999 und kassierte inklusive Siegprämie 45.000 Euro. Die Überraschungssiegerin avancierte mit 20 Jahren zur jüngsten Hamburg-Siegerin aller Zeiten und erhielt für ihren Triumph insgesamt 45.000 Euro. Auf den zweiten Rang lief in 2:27:09 die Kenianerin Rose Cheruiyot vor Irina Permitina (2:27:35) aus Russland. Beste Deutsche wurde die Rostockerin Ulrike Maisch als Neunte. In 2:31:56 Stunden schaffte sie die Qualifikation für die Europameisterschaften im August in Göteborg. “Ich war im Ziel so fertig. Die letzten vier Kilometer waren unheimlich schwer”, sagte Maisch im Anschluss. Romy Spitzmüller (Leipzig) verpasste als 14. die EM-Norm (2:36:46). Die dreifache Cross-Weltmeisterin Edith Masai aus Kenia konnte ihren Vorjahreserfolg nicht wiederholen und landete beim zweiten Marathon ihrer Karriere auf Platz sieben (2:30:01).

Ergebnis vom Hamburg Marathon am 23.04.2006

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