on 3. Januar 2009 by laufsport in Ernährung, Comments (0)
Panaceo frisst Laktat -www.panaceo.com
Panaceo frisst Laktat
Am Samstag, dem 16.07.05 gewann Georg Totschnig für Österreich die erste Tour de France-Etappe seit über 70 Jahren. Was diese Zeilen hier zu suchen haben? Georg errrang diesen Sieg mit Hilfe von Panaceo Sport, einem geheimnisvollen Mittel aus der Alpenrepublik. Dieses Präparat frisst Laktat bevor die Muskeln sauer werden. Hört sich nach Hokus-Pokus an, aber ich habe mich mit dem Mittel kritisch auseinander gesetzt und weiter unten findest Du ein ganz überraschendes Resultat. Dort wird auch erklärt, warum Jan Fitschen nun doch keinen 5000 m Weltrekord laufen kann. Die nachfolgenden Zeilen hatte ich schon am 14.07.2005 geschrieben, warum das so wichtig ist, wirst Du weiter unten erfahren: Das neue Nahrungs-Ergänzungs-Mittel Panaceo Sport” aus Österreich soll uns das Leben leichter machen. Der Rohstoff dieses Präparats ist das natürliche Vulkanmineral Zeolith. Dieses Mineral wird weltweit in der Chemie verwendet, praktisch geht jeder damit um, denn es dient heute zum Beispiel als Wasserenthärter in fast jedem Waschpulver. Seit einiger Zeit werden aufwendig mechanisch bis zur Nanometergröße aufbereitete Zeolithe wie Panaceo Sport mit überraschenden Wirkungen auch als Sporternährung angeboten. Die Wirkung von Panaceo soll auf der Bindung von freien Radikalen beruhen. Diese Bindungsaffinität ist lange bekannt und messbar, Zeolithe wurden schon in ihrer Urform als Ionentauscher und -fänger eingesetzt. Den Zeolithen werden auch positive Wirkungen bei Krebs-, Diabetes- und Darmerkrankungen nachgesagt, dennoch wird ihnen eine absolute Ungiftigkeit bescheinigt. Renommierte Ärzte bestätigten in ihren Gutachten die antioxidative Wirkung des aktiven Vulkanminerals Zeolith im menschlichen Organismus. Studien zeigen positive Wirkungen z.B. auf Laktatbildung und -abbau. Besonders interessant für uns ist dabei die Reduktion des Laktats während der Belastung. Innerhalb einer Studie wurde die Verminderung des Laktats um 13,98 % bei wiederholten Laufbandtests gemessen. Ohne 2 mmol/Laktat zu überschreiten, konnten die Teilnehmer innerhalb von zwei Wochen ihr Dauerlauftempo von 10,54 km/h über 11,65 km/h bis auf 12,01 km/h steigern. Das sind schier unglaublich erscheinende Leistungssteigerungen innerhalb so kurzer Zeit, die mit Training allein niemals zu erzielen sind. Die Resultate der Studie findest Du hier. Normalerweise stehe ich solchen Präparaten, die geradezu Wunder versprechen, ausgesprochen kritisch gegenüber. Warum ich nun selbst seit 4 Tagen Panaceo Sport nehme, liegt nur daran, das die Firma Panaceo eine Flut von Sportler-Referenzen vorweisen kann, die alle im gleichen Tenor klingen: “Wirkt sofort…, schnellere Regeneration…, weniger Laktat…, höhere Leistung, kann größere Umfänge laufen.” Die Anzahl der lobenden österreichischen Sportler ist so groß, dass ich überzeugt bin, dass eine solche Menge von überdurchschnittlich guten Sportlern nicht kaufbar ist. Ergo: muss an dem Zeug etwas dran sein. Die Referenzen findest Du hier. Zwei aktuelle Spitzensportler, die Panaceo Sport nehmen und loben, sind die bei der jetzigen Tour de France startenden Gerolsteiner Teammitglieder Georg Totschnig und Paco Wrolich. Leider trainiere ich zurzeit nicht hart genug, um über Resultate meines Selbsttests berichten zu können. Weiter unten finden Sie die Aussagen des Herstellers zu diesem Thema. An dieser Stelle hörte ich am 14.07.05 um 17:45 Uhr auf zu schreiben und ging zum Training und da passierte Erstaunliches: Bevor ich diese Geschichte weiterführe, muss ich erst einmal mein Training und Trainingszustand beschreiben. Ich laufe z.Z. 5-6mal in der Woche maximal 7 km. Radfahren kann ich aufgrund meines Armbruchs noch nicht wieder, der Bruch zog auch eine längere Lauf-Trainingspause nach sich. So ist dann auch mein Trainingszustand ausgesprochen jämmerlich. Mit unserer Trainingsgruppe kann ich nur ca. 2 km mithalten, dann jogge ich mit niedrigrem Tempo meinen eigenen Weg. Ich meide jeden Berg und wenn es steil wird, dann gehe ich. Das ganze Jahr habe ich zudem nicht einen km außerhalb eines sehr langsamen Dauerlauftempos absolviert. Ganz verschämt möchte ich auch noch auf mein Übergewicht hinweisen, was sonst im Sommer nicht der Fall ist. Ich war selten so schlecht “drauf” wie in dieser Zeit. Und dann kam dieser Donnerstag. Wir liefen mit 5 Leuten, erstmals seit langen Wochen ließ ich mich dazu verleiten eine Bergaufstrecke mitzulaufen. Ich plante aber schnell zu wenden, und zurückzulaufen. Wie das so ist, fingen vorne 2 Gruppenmitglieder an schneller zu werden und waren bald 20 m vor dem Rest der Truppe. So dachte ich, da komm’ste noch mit. Ich lief hinterher, um sie einzuholen und oh Wunder, es ging ganz leicht. Das motivierte mich gleich an ihnen vorbei zu laufen und einen Spurt einzulegen. 200 m konnte ich ein hohes Tempo halten. Das ist doch unmöglich, dachte ich, dafür musst du büßen und gleich gehen. Aber nichts da, die Erholung war schnell da und ich lief wieder mit der Gruppe mit. Dann kamen aber die hammerharten Sprüche: “Weißt Du warum er hier losgelaufen ist? Wir befinden uns hinter dem Krankenhaus, dann hätten sie ihn gleich abholen können, wenn er zusammengebrochen wäre!” Das gab mir den Kick, gleich noch einmal loszuziehen, es ging wieder und noch besser. Ich dachte: “Das gibt es doch gar nicht, es geht hier doch ständig bergauf!” Erst in diesem Moment kam mir die Idee, dass dieser offensichtliche Leistungsschub etwas mit dem Panaceo Sport zu tun haben könnte. Nun wollte ich es aber wissen! 100 m steil berghoch mit 18% Steigung, eigentlich unmöglich, das ist sonst eine Wanderstrecke für mich. Jetzt Spurt bis auf den Gipfel und hinter mir stöhnte der Sprücheklopfer. Das war vielleicht schön, jetzt hatte ich Panaceo Sport in mein Herz geschlossen. Die nächsten km rollte es locker und zum Abschluss nochmals ein Bergspurt mit 18% Steigung. Auch dort wieder lockere Beine und eine ganz schnelle Erholung, obwohl das ganze Szenario bei einer Temperatur von 28 Grad ablief. Für mich war diese Einheit ein Wunder, unglaublich und unfassbar. Die ganze Sache musste ich in der Nachbetrachtung erst einmal verarbeiten, warum schlug dieses Präparat bei mir ein wie eine Bombe? Wenn das nun bei jedem so wäre, dann müssten doch die ganzen aufgeführten Ösi-Sportler die europäische Sportszene mit einer Leistungsexplosion überschwallen, dass ist nun aber ganz klar nicht der Fall. Auch könnten wir doch unserem zurzeit besten 5000 m-Läufer Jan Fitschen, mit seiner aktuellen 13:29 min ein paar Kapseln Panaceo Sport geben, dann müsste er doch bei einer Leistungssteigerung von gemessenen 13,98% gleich eine 11:35 min laufen. So ein Weltrekord würde sicher einige Jahre überdauern. Oberflächlich betrachtet könnte diese Rechnung ausreichen, die Resultate der Panaceo-Studie mit 13,98% durchschnittlicher Leistungssteigerung als Schwindel zu entlarven. Aber die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen, manchmal reicht etwas Wissen und Lebenserfahrung aus, um geheimnisvolle Dinge zu durchschauen. Eines der Geheimnisse der Wirkungsweise von Panceo Sport liegt wohl im unterschiedlich ausgebildeten Laktatab- und -aufbau bei einzelnen LäuferInnen verborgen. Mit diesem Laktatauf- und -abbau habe ich so meine Erfahrungen. Schon in den 80-er Jahren begannen wir während unserer Trainingsurlaube Laktat-Feld-Tests durchzuführen. Wir nutzen damals den sogenannten Senkentest. Bei diesem wird erst einmal durch einige ganz harte Sprints Laktat bis zur maximalen Höhe produziert und dann der Abbau gemessen. Es zeigte sich sehr schnell, dass gerade die Läufer, die viele Tempoläufe absolvieren, ihr Laktat auch ganz schnell wieder abbauen. Bei Mittelstrecklern stürzten die Laktatkurven geradezu zu ihrer Ausgangshöhe zurück. Ganz anderes aber bei den Joggern, die nichts mit Tempoläufen am Hut hatten. Einmal eingegangene Laktatgehalte waren auch teilweise nach 20 min noch nicht wieder im Ausgangsbereich. Nach einiger Zeit war ich in der Lage aus den Resultaten dieses Tests mit großer Sicherheit auf das Trainings- und Wettkampfverhalten jedes einzelnen Probanden schließen zu können. Warum ich dies alles im Zus
ammenhang mit Panaceo Sport schreibe, wird Dir gleich klarer werden. Wer kurze Wettkämpfe bis 10000m, Tempoläufe, Sprints und intensive Wiederholungsläufe absolviert bildet Laktat. Dieses Laktat muss aber vom Organismus wieder abgebaut werden, denn nach gängiger Lehrmeinung führt zu hohes Laktat zu einem Leistungsabbruch, weil das Blut zu sauer wird. Wenn also ein Laktatreiz durch hohes Tempo gesetzt wird, dann reagiert der Körper sofort mit einer besseren Ausbildung des Systems zur Laktatproduktion- und -reduktion. Ein Mitglied dieses sehr komplizierten Systems ist die Pufferkapazität des Blutes. Diese Puffer nehmen die sauren Laktat-Ionen auf, damit wird ein schnelles Ansteigen verhindert. Wenn jemand intensiv trainiert, dann trainiert er also auch sein Laktatauf- und -abbausystem. Dies geht so weit, dass ganz hoch trainierte Athleten nur noch minimale Laktatanstiege nach intensiven Belastungen aufweisen. Im Gegensatz dazu sind solche Schlaffjogger, wie ich selbst, der ich keinen Meter Tempo in diesem Jahr gelaufen bin, kaum in der Lage einmal produziertes Laktat schnell wieder zu reduzieren. So wäre zu erwarten gewesen, dass ich nach meinem oben beschriebenen Spurt, durch das dabei produzierte Laktat, kaum noch hätte weiter laufen können. Dem Anschein nach half aber Panaceo Sport meinem mies trainierten Laktatabbausystem, in dem es selbst die sauren Laktat-Ionen fing oder wie auch immer bei der Verarbeitung half. Das ging so gar so weit, dass ich noch mehrere solcher Temposteigerungen laufen konnte und mich immer wieder schnell erholte. Was genau dort in meinem Organismus geschah ist natürlich nicht genau zu belegen, die Redox-Systeme in unserem Organismus sind hoch kompliziert, ich bin mir ziemlich sicher, dass die Hersteller auch nicht genau wissen, was dort alles in uns vor geht. Aber wie auch immer: Hätten wir die gleiche Menge Panaceo nun aber Jan Fitschen gegeben, dann träfe dieses erwartungsgemäß auf ein überaus gut ausgebildetes System des Umgangs mit Laktat. Die Auswirkungen bei dem Spitzenläufer würde vergleichsweise geringer ausfallen als bei mir. Die Pufferstoffe, die ich künstlich zuführte, hatte er schon im Blut. Hoffentlich ärgert sich der gute Jan nicht, dass es nun nichts wird mit dem 5000 m-Weltrekord. Diesen werde ich auch nicht angreifen, obwohl Panaceo empfiehlt: “3 Kapseln täglich und 10 Stück direkt vor dem Wettkampf.” Die haue ich mir aber vor dem nächsten Training rein und nehme unsere Gruppe so auseinander, das niemals wieder ein blöder Spruch kommt. Holger Meier wird dann sicher sofort das Laufen aufgeben
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Greif Sport und Reisen GmbH
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Tags: dauerlauf, greif, lauf, Laufen, Läufer, Wettkampf, Wettkämpfe
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